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Old 06-13-2008, 12:55:29 PM
OSDI - Steffen's Avatar
USA-Greenhorn
 
Join Date: Jun 2008
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Default Die entscheidenden Punkte bei der Wahl eines Krankenversicherungsplans

Ich möchte Euch nachfolgend die Kriterien nennen, die Ihr bei der Wahl einer Krankenversicherung unbedingt beachten solltet.


Der Gedanke einer Krankenversicherung ist, dass man im Ernstfall abgesichert ist, egal, wo man sich aufhält. Der Vertrag ist lebenslanger Begleiter, auf welchen man sich stets verlassen muss. Dabei muss bestmögliche Behandlung garantiert sein. Diese drei Punkte sind die Grundsätze einer Krankenversicherung. Was heisst das in der Praxis? Viel mehr, als es auf den ersten Blick scheinen mag!
  • Der Vertrag muss lebenslanger Begleiter sein. Das bedeutet, dass die Versicherungsgesellschaft KEINE KÜNDIGUNGSMÖGLICHKEIT haben darf. Die überwiegende Zahl der US-Versicherer halten sich aber genau dieses Kündigungsrecht vor und machen davon regen Gebrauch. Die Folge: Wem der Versicherungsschutz seitens des Versicherers gekündigt wird, hat es sehr schwer bzw. gar keine Chance, einen neuen Plan abzuschliessen. Die medizinischen Voraussetzungen zum Abschluss sind dann nicht mehr gegeben. Im schlimmsten Fall ist man ein Leben lang unversichert!
  • Das Gleiche gilt für Eingriffe des Versicherers in den Schutz. Akzeptiert niemals einen Plan, der vom Versicherer in den Leistungen reduziert werden kann!
  • Auch behalten sich viele Gesellschaften vor, nach Leistungsfällen die Selbstbeteiligung des Kunden zu erhöhen. All diese Eingriffe wirken sich massiv zum Nachteil des Kunden aus. Übrigens greifen Versicherer, die die o.g. Rechte besitzen, sehr häufig zu deren Anwendung.
  • Akzeptiert niemals einen zeitlich befristeten Plan! Drei Beispiele:

  • 1. Manche „Neuauswanderer“ schliessen vor Ausreise aus Deutschland eine zeitlich befristete Auslandskrankenversicherung ab. Diese Verträge laufen nach der vereinbarten Dauer automatisch aus. In einigen Fällen ist eine einmalige Verlängerung möglich. Sollte der Auswanderer in dieser Zeit aber ernsthaft erkrankt sein, wird es für ihn praktisch unmöglich, einen neuen Versicherungsschutz (auch bei einem anderem Anbieter) zu beantragen. Die Folge wäre, bis ans Lebensende keinen Krankenversicherungsschutz mehr zu haben.
  • 2. Manche US-Pläne enden für den Versicherten mit Erreichen eines bestimmten Lebensalters. Die Probleme dieser Situation einer neuen Beantragung (Gesundheitszustand) hatte ich schon erwähnt.
  • 3. Manche Pläne „transfreieren“ den Kunden mit Erreichen eines bestimmten Alters automatisch in „Seniorenpläne“. Diese Seniorenpläne sind leistungsmässig leider sehr begrenzt und daher keine optimale Lösung.
  • Üblicher Weise bieten einige Arbeitgeber in den USA seinen Mitarbeitern diverse Healthplans an. Daran gibt es nichts auszusetzen...bis auf den Fakt, dass der Versicherungsschutz nach Ausscheiden aus der Firma wegfällt. Damit macht sich der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber ungemein abhängig. Auch dies kann nicht akzeptabel sein. Manche dieser Pläne können nach Ausscheiden privat übernommen werden. Beachtet dabei aber bitte wieder alle o.g. Punkte! Ansonsten sollte man sich genau überlegen, ob man das Risiko eingehen will, in absehbarer zeit wieder eine Versicherung suchen zu müssen (...und vielleicht keinen Schutz mehr zu bekommen).
  • Was passiert, wenn jemand aus den USA wegzieht? Der vorhandene Plan muss storniert und eine neue Versicherung im neuen Land gefunden werden. Womit wir wieder beim Thema Gesundheitszustand und Beantragung mit den bereits erwähnten Folgen wären. Einzige Ausnahme: Bei Rückkehr nach Deutschland ist die „alte“ Krankenkasse (GKV) bzw. die „alte“ Krankenversicherung (PKV) verpflichtet, den Ex-Kunden wieder zum Basistarif zu versichern.
  • Wer die bestmögliche medizinische Versorgung will, sollte den Arzt seines Vertrauens konsultieren können. Daher ist es wichtig, dass eine Krankenversicherung FREIE ARZTWAHL akzeptiert. Netzwerke sind keine wirklich gute Lösung, da man stets auf bestimmte Ärzte und Krankenhäuser beschränkt ist.
  • Versicherungsschutz sollte zudem auch im Ausland bestehen. Ob für Urlaubsreisen, Besuche in der „alten Heimat“ oder längere Auslandsaufenthalte, der Schutz sollte weltweit gültig sein.
Zusammenfassung: Wie sollte eine Krankenversicherung also aussehen:
  1. Unkündbar seitens des Versicherers
  2. Zeitlich unbefristet
  3. Freie Arztwahl
  4. Möglichst weltweite Geltung
Nur wenn ALLE dieser Punkte erfüllt sind, habt Ihr einen guten Plan. Wenn auch nur ein Punkt nicht erfüllt ist, solltet Ihr sehr ernsthaft über eine Alternative nachdenken!


Dies ist ein sehr verkürzter Überblick, denn die Thematik ist (speziell in den USA) sehr komplex. Ich hoffe trotzdem, dass ich Euch einen Einblick geben konnte. Bitte beachtet die Punkte sehr genau. Ich stelle leider sehr oft fest, dass sich viele Leute erst dann ernsthaft Gedanken über Krankenversicherungsschutz machen, wenn etwas passiert ist und die Uhr fünf NACH Zwölf anzeigt.


Bitte kontaktiert mich, wenn Ihr hierzu fragen habt, ich helfe Euch sehr gerne weiter. Die passenden Lösungen biete ich übrigens auch ;-)


Liebe Grüsse
Steffen
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OSDI - Steffen -
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Old 06-13-2008, 01:12:04 PM
USA-Genius
 
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Originally Posted by OSDI - Steffen View Post
Zusammenfassung: Wie sollte eine Krankenversicherung also aussehen:

  1. Unkündbar seitens des Versicherers
  2. Zeitlich unbefristet
  3. Freie Arztwahl
  4. Möglichst weltweite Geltung
Nur wenn ALLE dieser Punkte erfüllt sind, habt Ihr einen guten Plan.
Und was kostet der Spass?

Ich habe eine KV ueber meinen Arbeitgeber, mit Netzwerkaerzten und KHs, und deductibles. Das ganze macht dann (nur fuer mich) $500 im Monat, die mein AG bezahlt. Wenn ich das selber bezahlen muesste, und auch noch mit freier Arztwahl und allen bells and whistles, dann muesste ich unter der Bruecke schlafen.

Im Grossen und Ganzen finde ich es ja toll, dass du als Fachmann hier gute Ratschlaege anbietest. Aber ob das nun fuer das durchschnittliche Forumsmitglied realisierbar ist, ist wiederum eine andere Frage.
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  #3 (permalink)  
Old 06-13-2008, 01:19:21 PM
Suze's Avatar
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Ich hab' mich gerade das gleiche gefragt, naemlich, dass es in einer perfekten Welt schoen waere, eine solche Versicherung zu haben, allerdings muss sie aber auch bezahlbar sein. Wie Blinky schon sagte nuetzt mir eine solche Versicherung nichts, wenn ich um sie bezahlen zu koennen unter der Bruecke schlafen muss

Wenn du natuerlich bezahlbare Alternativen anbieten kannst - nur immer her damit

P.S. ich habe uebrigens einen aehnlichen Plan wie Blinky - naemlich einen Health Savings Plan - wo mein Arbeitgeben einen Teil der Premiums uebernimmt
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(see timeline for further details)
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  #4 (permalink)  
Old 06-13-2008, 02:46:01 PM
OSDI - Steffen's Avatar
USA-Greenhorn
 
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Originally Posted by blinky View Post
Und was kostet der Spass?

Ich habe eine KV ueber meinen Arbeitgeber, mit Netzwerkaerzten und KHs, und deductibles. Das ganze macht dann (nur fuer mich) $500 im Monat, die mein AG bezahlt. Wenn ich das selber bezahlen muesste, und auch noch mit freier Arztwahl und allen bells and whistles, dann muesste ich unter der Bruecke schlafen.

Im Grossen und Ganzen finde ich es ja toll, dass du als Fachmann hier gute Ratschlaege anbietest. Aber ob das nun fuer das durchschnittliche Forumsmitglied realisierbar ist, ist wiederum eine andere Frage.
Quote:
Originally Posted by Suze View Post
Ich hab' mich gerade das gleiche gefragt, naemlich, dass es in einer perfekten Welt schoen waere, eine solche Versicherung zu haben, allerdings muss sie aber auch bezahlbar sein. Wie Blinky schon sagte nuetzt mir eine solche Versicherung nichts, wenn ich um sie bezahlen zu koennen unter der Bruecke schlafen muss

Wenn du natuerlich bezahlbare Alternativen anbieten kannst - nur immer her damit

P.S. ich habe uebrigens einen aehnlichen Plan wie Blinky - naemlich einen Health Savings Plan - wo mein Arbeitgeben einen Teil der Premiums uebernimmt
Hallo Blinky, hallo Suzy,

Eure verständlichen Reaktionen spiegeln leider sehr gut die allgemeine Situation unter deutschen Auswanderern wider. Glaubt mir, es gibt tolle Lösungen, man muss Sie nur kennen .

Die von mir genannten Punkte sind alle erfüllbar und die Pläne absolut bezahlbar! Bitte füllt mein Anfrageformular aus, damit ich die Daten habe und euch ein entsprechendes Angebot unterbreiten kann. Gilt für alle anderen übrigens auch. Tarife und Preise werde ich hier nicht posten.

Ich freue mich darauf, Euch zu helfen, damit ihr künftig wirklich gut versichert seid und nicht unter der Brücke schlafen müsst. Das geht tatsächlich.

Liebe Grüsse
Steffen
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OSDI - Steffen -
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  #5 (permalink)  
Old 06-14-2008, 09:48:00 PM
nick_xyz's Avatar
USA-Profi
 
Join Date: Aug 2004
Location: Kansas
Posts: 185
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als Anmerkung zu obigem Post:
Quote: "Üblicher Weise bieten einige Arbeitgeber in den USA seinen Mitarbeitern diverse Healthplans an. Daran gibt es nichts auszusetzen...bis auf den Fakt, dass der Versicherungsschutz nach Ausscheiden aus der Firma wegfällt. Damit macht sich der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber ungemein abhängig. Auch dies kann nicht akzeptabel sein. Manche dieser Pläne können nach Ausscheiden privat übernommen werden. Beachtet dabei aber bitte wieder alle o.g. Punkte! Ansonsten sollte man sich genau überlegen, ob man das Risiko eingehen will, in absehbarer zeit wieder eine Versicherung suchen zu müssen (...und vielleicht keinen Schutz mehr zu bekommen)."

Die private Uebernahme nennt sich COBRA und ist bis zu 13 Monaten moeglich, allerdings zu 110% der Beitragssaetze, i.e. der AG Anteil muss nun privat bezahlt werden. = immens teuer!

Wenn ich das jetzt richtig gelesen und verstanden haben sollte ( ), dann wuerde ein Anfrageformular in etwas so aussehen:
- abgezielt auf folgende Personenkreise: Deutsche im Ausland temporaer begrenzt, Deutsche, die ins Ausland geschickt werden, Deutsche die als "Neulinge" im Land (egal welches Land) sind. "Uebergangsmaessig"? Widerspricht das irgendwie Punkt 2 "zeitlich unbefristet"??
Frage: sind Einwanderer, die nicht mehr nach DE zurueckkehren also keine "Neulinge" mehr sind ebenso angesprochen?
- im Leistungsfall: kann der Versicherte zu jedem Hospital / Arzt / Leistungstraeger gehen (seiner Wahl) und lokal ansaessige Rechnungssteller der Leistungstraeger wissen mit dem Plan auch etwas anzufangen? Sprich, haben Unterlagen was, wie, wo abgedeckt ist? Wie sieht das aus mit Co-Pay, das man hier in den USA immer zahlen muss, allerdings je nach Plan unterschiedlich hoch sein kann?
Muss der Versicherte im Ernstfall erstmal alle Kosten vorstrecken, um die Leistungen dann nach Deutschland (meine Annahme, dass dort die Zentrale von OSDI ist) zu schicken, um auf eine Uebernahme zu hoffen? Denn hier ist es (leider) so, dass viele Leistungstraeger erstmal nach der kreditkartennummer fragen, bevor der Arzt sich das ganze anschaut.
- werden angebotene Plaene auch nach "Versichertenwunsch" unterschiedlich eingestuft / vertrarift? i.e. privat gegenueber halbprivater Schutz? (das ist das naechstliegende Vergleichsmodel, das mir eingefallen ist).
- aus meiner persoenlichen Lage: meine Versicherung hier greift weltweit, genauer gesagt, alles, sobald ich mehr als 50 Meilen von meinem Heimatort weg bin, inklusive Ruecktransport oder Partnerzuflug / einflug, wenn ich alleine unterwegs bin. Nur als Beispiel.
- als unabhaengiger Makler (so stell ich mir das vor, in meinem kleinen Hirn), koennen auch nur Plaene der grossen Anbieter wie Allianz, GEK,etc.. angeboten werden. Vielleicht allerdings mehr in Richtung mix und match tendierend aus lauter kleinen Bauteilen. Im Ernstfall, waere dann OSDI der Ansprechpartner oder der jeweilige Anbieter des Bauteils?
Was sich dann, meiner Meinung nach, wieder in Dokumentenverschickung, aerztlichen Erklaerungen, Beweisfuehrung, etc... Telefonkonferenzen international... niederschlaegt? Und ich als Versicherter zuerst mal auf den Kosten sitzen bleibe?


Ich finde den Thread sehr gut! Ich freue mich auf regen Austausch.
Fuer Auswanderer, die irgendwann mal planen, sich zu integrieren und zu assimilieren im neuen Land, finde ich gemachte Aussagen im Eingangspost zum Thread unrealistisch und sehr dem Dt. Allgemeingefuehl des "Versichert sein fuer alle Eventualitaeten, man weiss ja nie," Uberversicherten-Gefuehls sehr verwandt.... (meine persoenliche Meinung, ohne irgendjemandem persoenlich zu nahe treten zu wollen).

My apologies for the novel... ich versuche mich in Zukunft kuerzer zu fassen.
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  #6 (permalink)  
Old 06-15-2008, 02:19:44 AM
MaryM.'s Avatar
USA-Profi
 
Join Date: Feb 2008
Location: Munich
Posts: 122
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Ich werde ja in ein paar Monaten rüberziehen und mir dann ein Angebot machen lassen und vergleichen.

Bis dahin werde ich den Thread weiterhin im Auge behalten
__________________
02.04.08 DCF Petition in Frankfurt eingereicht
10.04.08 Checkliste ans Konsulat gefaxt
17.04.08 Medical in München
21.05.08 Interviewtermin in Frankfurt
28.05.08 Visa erhalten
02.09.08 Greencard in New York aktiviert
14.09.08 Welcome Letter erhalten
02.10.08 Greencard erhalten
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  #7 (permalink)  
Old 06-15-2008, 06:11:58 AM
USA-Profi
 
Join Date: May 2008
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Naja ich habe mal das Formular ausgefüllt. Mal sehen was Steffen so anbieten kann... In einem muss ich ihm schon vorab uneingeschränkt recht geben: An Versicherung denken die meisten Leute erst, wenn es zu spät ist.

Grüße
Uwe
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  #8 (permalink)  
Old 06-15-2008, 06:47:03 AM
OSDI - Steffen's Avatar
USA-Greenhorn
 
Join Date: Jun 2008
Posts: 34
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Hi nick_xyz,

danke für die vielen Fragen.

OSDI berät ALLE Auswanderer (und Auswanderungswilligen), sprich: Entsandte, Leute, die kurz im Ausland leben wollen, Leute die lange oder auf unbestimmte Zeit im Ausland leben wollen, Leute, die für immer ins Ausland gehen,... Kurz, jeder, egal welche Nation, egal welches Zielland oder welche Zielländer. Jeder kann unsere Beratung in Anspruch nehmen. Ca. 80% unserer Kunden sind Personen, die dauerhaft in die USA ausgewandert sind.

Das Formular ist für Auslandsaufenthalte ab 365 Tagen in den USA gedacht. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemend ein Jahr oder ein Leben lang bleiben will. Vielleicht ist es aber besser, Ihr geht zuerst auf meine Seite (OSDI - WORLDWIDE INSURANCE SOLUTIONS FOR YOU - USA-Spezial) und klickt Euch ein wenig durch, damit Ihr mehr über meine Firma erfahrt. Stellt dann die unverbindliche Anfrage und lasst Euch vom Ergebnis überraschen.

OSDI ist einn Makler, das bedeutet, dass wir mit allen führenden Anbietern für Versicherungsschutz im Ausland arbeiten. Das beschränkt sich keineswegs auf alle deutsche Versicherungen. Vielmehr bieten wir Tarife aller führenden internationalen Anbieter an, egal ob GROSS oder klein. Diese befinden sich in "aller Herren Länder". Welcher Tarif für wen in Frage kommt wird immer im Einzelfall geprüft und kann keinesfalls pauschal beantwortet werden.

Ihr könnt Eure Wünsche, wie der Schutz aussehen soll, selbstverständlich angeben. Dies wird bei der Quotierung von mir berücksichtigt und ein entsprechender Tarif angeboten. Dazu gibt es im Formular entsprechende Felder, die ihr ausfüllt. Zudem könnt ihr Anmerkungen und Wünsche eintragen.

Zur Abwicklung: OSDI ist Makler, das bedeutet, wir vermitteln die Tarife zwischen dem Kunden und der Gesellschaft. Die Claim-Abwicklung erfolgt am schnellsten zwischen Kunden und Gesellschaft. Der Kunde kann sich jederzeit an uns wenden, wik klären für ihnn alles ab, soweit das rechtlich möglich ist. Wir sind sozusagen der "Full-Service-Partner".

Ob ihr Sachen vorstrecken müsst oder nicht hängt ganz vom Anbieter ab. In der Regel werden kleine ambulante und dentale Rechnungen vom Kunden vorgestreckt, stationäre zwischen Gesellschaft und Hospital direkt abgerechnet. Bei den meisten Anbieter erhaltet Ihr eine Versichertenkarte, die Euch als versichert ausweist. Die ist besonders im Krankenhaus bei einem Notfall wichtig. Aber wie gesagt, es kommt auf Anbieter und Tarif an.

Kurz zu diesem Gedanken von Dir:

"Fuer Auswanderer, die irgendwann mal planen, sich zu integrieren und zu assimilieren im neuen Land, finde ich gemachte Aussagen im Eingangspost zum Thread unrealistisch und sehr dem Dt. Allgemeingefuehl des "Versichert sein fuer alle Eventualitaeten, man weiss ja nie," Uberversicherten-Gefuehls sehr verwandt....`"

Richtig ist, dass wir Deutschen eine Vollkaskomentalität haben, die es nirgends sonst gibt...erst Recht nicht in den USA. ABER: Glaubt mir, es gibt wirklich Tarife, die die vier von mir wichtigen Punkte

1. Unkündbar seitens des Versicherers
2. Zeitlich unbefristet
3. Freie Arztwahl
4. Möglichst weltweite Geltung

erfüllen. Ich weiss, Egal, ob man "Neuauswanderer" oder "Alter Hase" ist, jedem stehen die Tarife offen und niemand sollte auch nur einen einzigen Kompromiss machen! Das kann "finanziell tödlich" sein. Warum sollte ich zu Integrationszwecken absichtlich eine KV wählen, die weniger Vorteile bietet als eine andere? Dies wäre sicherlich eine missverstandene Art der Integration.

Ich weiss, dass diese Tarife den allermeisten Auswanderern leider vollkommen unbekannt sind. Aber glaubt mir: es gibt sie und sie sind bezahlbar. Geht aber bitte nicht mit falschen Erwartungen ans Werk (Vollschutz für 50 $ ist auch hier nicht ;-) ) Natürlich bekommt ihr nirgend etwas geschenkt, auch in diesen Tarifen nicht. Vernünftiger Schutz kostet Geld, erst recht in den USA. Lasst Euch ein Angebot rechnen, ihr werdet sehen, wovon ich rede.

PS: Bei Interessierten, die bereits im Rentenalter sind (ca. 60+) und noch wechseln möchten wird es auch für uns sehr schwer, vernünftige Alternativen zu finden. In den meisten Tarifen ist das Höchsteintrittsalter begrenzt. Sorry.
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OSDI - Steffen -
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  #9 (permalink)  
Old 06-15-2008, 06:47:43 AM
rabiene's Avatar
Sonda-Schmutzwurst-Biene
 
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Ich auch Form ausgefuellt...mal schauen was oder ob uns der junge Mann an Geld sparen kann
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Gruss aus ATL
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  #10 (permalink)  
Old 06-15-2008, 04:56:52 PM
CWR2005's Avatar
Moderator
 
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Originally Posted by OSDI - Steffen View Post
PS: Bei Interessierten, die bereits im Rentenalter sind (ca. 60+) und noch wechseln möchten wird es auch für uns sehr schwer, vernünftige Alternativen zu finden. In den meisten Tarifen ist das Höchsteintrittsalter begrenzt. Sorry.
Schade....genau das waere naemlich mein Anliegen gewesen (fuer meine Mutter )
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Great spirits have always encountered violent opposition from mediocre minds.
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(A. Einstein)
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  #11 (permalink)  
Old 06-16-2008, 12:40:30 AM
OSDI - Steffen's Avatar
USA-Greenhorn
 
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Originally Posted by CWR2005 View Post
Schade....genau das waere naemlich mein Anliegen gewesen (fuer meine Mutter )
Kannst trotzdem mal das Formular ausfüllen, ich schaue was geht.
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OSDI - Steffen -
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  #12 (permalink)  
Old 06-16-2008, 01:25:53 AM
USA-Genius
 
Join Date: Dec 2002
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Hab mir das Formular jetzt auch mal angesehen; waere u.U. schon an einer "Quote" interessiert... Haette aber mal eine Frage: Was genau ist bei den "Leistungen" (ambulant, stationaer, dental) jeweils unter "gering/angemessen/hoch" zu verstehen...?
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*Dixie On My Mind*
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  #13 (permalink)  
Old 06-16-2008, 01:48:48 AM
OSDI - Steffen's Avatar
USA-Greenhorn
 
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Originally Posted by ranita View Post
Hab mir das Formular jetzt auch mal angesehen; waere u.U. schon an einer "Quote" interessiert... Haette aber mal eine Frage: Was genau ist bei den "Leistungen" (ambulant, stationaer, dental) jeweils unter "gering/angemessen/hoch" zu verstehen...?
Das soll nur ein Anhaltspunkt sein. Gering bedeutet beispielsweise, dass weniger Zusätze wie Alternativmedizin, Vorsorge etc. versichert sind oder die Versicherungssummen niedriger angesetzt werden. Man kann es vielleicht so ausdrücken: Will ich so wenig wie möglich zahlen und nur einen Basisschutz oder spielt Geld keine Rolle und "Alles" soll rundum versichert sein. Oder soll der Schutz irgendwo dazwischen liegen... Wenn ihr nicht sicher seid, was ihr eintragen sollt, dann füllt Eure Wünche in das Kommentarfeld unten ein, ich werde das entsprechend berücksichtigen.

Liebe Grüsse
Steffen

PS: Wundert Euch nicht, dass ich Euch bei den Angeboten "SIEze", da tue ich standardmässig so.
__________________
OSDI - Steffen -
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  #14 (permalink)  
Old 06-19-2008, 03:10:28 PM
USA-Profi
 
Join Date: May 2008
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Hallo zusammen,
Steffen ich wollte mich an dieser Stelle für die ausführliche Beratung herzlich bedanken! In der heutigen Zeit, wo alle nur die schnelle Kohle machen wollen, ist so ein Service wirklich nicht selbstverständlich!

Ich weiß noch nicht, ob wir zueinander finden, aber die Beratung war schon einmal klasse! Ich spreche, wie am Telefon schon erwähnt, mit meiner Frau und frage dann vielleicht noch ein paar Details bei Dir ab.

Also herzlichen Dank nochmal! War klasse...

Uwe

PS: Hinsichtlich Superbowl drücke ich Deinem Team die Daumen *grins* Ich mag es, wenn die underdogs wie Phoenix aus der Asche erscheinen und für Furore sorgen!
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  #15 (permalink)  
Old 06-20-2008, 07:31:33 PM
USA-Profi
 
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Hab auch mal ein Formular ausgefuellt. Ich bin zwar auch ueber meinen Arbeitgeber versichert aber vergleichen schadet wohl nie.

Wir werden sehen.
Gruss Anabe
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Learn not only to find what you like, learn to like what you find.
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  #16 (permalink)  
Old 06-22-2008, 06:14:22 AM
rabiene's Avatar
Sonda-Schmutzwurst-Biene
 
Join Date: Jul 2005
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Wollte mich auch bedanken ..fuer den prompten Service ...da wir aber kein Expat sind und schon KV ueber den Ag haben (bezahlt 50%) ...und "leider" auch weniger zahlen im Monat als das Angebot war....werden wir wohl ..im Moment jedenfalls....nicht zusammmen kommen.

Trotzdem vielen Dank und man weiss ja nie was noch kommt
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Gruss aus ATL
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  #17 (permalink)  
Old 06-22-2008, 06:15:39 AM
rabiene's Avatar
Sonda-Schmutzwurst-Biene
 
Join Date: Jul 2005
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Quote:
Hinsichtlich Superbowl drücke ich Deinem Team die Daumen *grins* Ich mag es, wenn die underdogs wie Phoenix aus der Asche erscheinen und für Furore sorgen!
Noch ein bisserl frueh dafuer oder?
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Gruss aus ATL
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  #18 (permalink)  
Old 06-22-2008, 06:22:34 AM
OSDI - Steffen's Avatar
USA-Greenhorn
 
Join Date: Jun 2008
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Quote:
Originally Posted by rabiene View Post
Wollte mich auch bedanken ..fuer den prompten Service ...da wir aber kein Expat sind und schon KV ueber den Ag haben (bezahlt 50%) ...und "leider" auch weniger zahlen im Monat als das Angebot war....werden wir wohl ..im Moment jedenfalls....nicht zusammmen kommen.

Trotzdem vielen Dank und man weiss ja nie was noch kommt
Hallo Rabiene,

danke für die Nachricht. Wie ist das gemeint, dass Ihr kein "Expat" seid? Als Deutsche in den USA seid ihr Expats und könnt den angebotenen Plan daher problemlos wählen. Als Expat gilt diesbezüglich jeder Ausländer. Übrigens beteiligen sich oft die Arbeitgeber an den Policen, die der Mitarbeiter privat führt oder abschliessen möchte - meist nach Verhandlungen zwischen MA und AG.

Ich hoffe, Euer US-Plan über den AG erfüllt alle vier o.g. Punkte .

Liebe Grüsse
Steffen
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OSDI - Steffen -
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  #19 (permalink)  
Old 06-22-2008, 08:20:04 AM
rabiene's Avatar
Sonda-Schmutzwurst-Biene
 
Join Date: Jul 2005
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danke für die Nachricht. Wie ist das gemeint, dass Ihr kein "Expat" seid? Als Deutsche in den USA seid ihr Expats
mmmhhh... ich denke das Expats mit Versetzungsvisum hier sind und auch meist deutsche Vertraege haben...oder???
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  #20 (permalink)  
Old 06-22-2008, 01:00:44 PM