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3o. Rund ums Auto
Okay, ich gebe es zu. Eines meiner Lieblings-(Männer)-Kapitel. Die autointeressierten Frauen mögen es mir verzeihen, die autonärrischen Männer werden mich verstehen. Das Kapitel behandelt fast den kompletten Lebenszyklus eines Autos. Angefangen von Fahrhinweisen für die USA. Manch einer möge nun lächeln, jedoch ist das aggressive Fahrverhalten der Europäer dort unerwünscht. Das kann ich verstehen, bin ich wie viele Andere auch ein Berufspendler auf der Autobahn. Zurück zum Auto in den USA! Der "Anfänger" möge sich ein kostenloses Heft über die Verkehrsvorschriften in der jeweiligen Führerscheinstelle holen. Dieses textlich komprimierte Beispiel hat mich tatsächlich zum Denken veranlasst. Dann war es klar: was für Regeln gibt es denn in den USA? Wir haben hier das StVG, die StVO und die StVZO. Was gibt es analog in den USA? Also war der Tipp doch nicht so unsinnig. Weiter geht es mit Hinweisen zur Umrechnung von Km/h zu mph, die Höchstgeschwindigkeiten, wo darf ich rechts abbiegen, wo nicht. Oder das Thema U-Turns und No U-Turns. Was bedeutet Xing? Nun hier in Deutschland ist das ein Kontaktnetzwerk im Internet. In den USA bedeutet Xing = pedestrians crossing. Nur ein Beispiel von Vielen. Hier wird wirklich ausführlich beschrieben, wie ich mich im amerikanischen Straßenverkehr verhalten sollte und wie sich amerikanische Verkehrsteilnehmer verhalten. Das beinhaltet den Pkw-Fahrer, den Fahrradlenker, den Lkw-Fahrer usw. Nach diesen zahlreichen Hinweisen folgt die Benennung von Straßen, Blocks, Highways und Bundesstraßen. Natürlich auch mit den fast obligatorischen Internet-Links. Weiter geht es mit der Thematik Führerschein. Wie lange darf ich mit meinem deutschen Führerschein in den USA fahren? Wo kann/muß ich den umschreiben lassen? Wann benötige ich eine Fahrprüfung und vor allem in welchem Bundesstaat? Und wichtig: wie läuft eine theoretische und eine praktische Prüfung in den USA ab? Weiter geht es über Mietwagen zum Autokauf. Diesem Thema / Abschnitt widmet Kai Blum 2 1/2 Seiten und das ist auch gut so. Denn gerade hier läßt sich einiges Geld oder wichtiges Startkapital sinnlos verpulvern. Also ich wußte bisher nicht was ein loa (letter of authority) mit einen Autokauf zu tun hat. Jetzt ja. Weiter geht es mit Abschnitten wie Leasing und Alternative Antriebe. Gerade wo auch hier in Deutschland hinsichtlich Erdgas / Autogas ein Umdenkprozess stattfindet, ist dies bei den deutlich längeren Distanzen und Fahrzeuggebrauch in den USA ein nicht unwichtiges Thema der Zukunft. Weitere Themen nenne ich hier nur, sonst wird aus der Rezension ein eigenes Buch. Im Buch werden folgend die wirklich wichtigen Themen der Kfz-Versicherung, Registrierung und die Wartung des Autos behandelt. Aber auch Nebenspielplätze wie "personal license plates", Tankstellen (!) und Pannenhilfe bleiben nicht außer Acht. Das Kapitel wird mit dem Thema "Unterschied zwischen Drive-in und Drive-Thru" abgerundet. Alles in allem finde ich dieses Kapitel über das Auto sehr hilfreich. Denn gerade in den USA ist das Auto als Fortbewegungsmittel das Kernelement des Lebens. 3p. Öffentliche Verkehrsmittel Hier wird auf einer Seite das Thema öffentliche Verkehrsmittel beschrieben. Dabei geht Kai Blum auf den Nahverkehr als auch auf den Fernverkehr ein. Ich wußte z.B. nicht, dass die Amtrak eine deutsche Homepage hat. Man lernt jeden Tag dazu... 3q. Geographie Die USA als Land der geographischen Gegensätze sollte jedem USA-Fan oder Auswanderungswilligen bekannt sein. Wer öfters die USA bereist hat, kennt die Schönheiten einer jeden Region wie z.B. New England, Mid-Atlantic, The South, Southwest etc. Dieses Kapitel beschreibt die einzelnen Regionen. Welcher Bundesstaat gehört zu welcher Region und welche Nationalitäten bzw. Siedler haben Anteil an der Gründung dieser Regionen? Wodurch wird eine Region gezeichnet (klimatische Verhältnisse, Kultur, geographische Grenzen) und was macht sie aus? Wichtig: welche Zeitverschiebung habe ich in welcher Region? Ein interessantes Kapitel für die erste Orientierung, wo sich ein Auswanderungswilliger niederlassen könnte. 3r. Bildungssystem Gerade die USA bietet dem Bildungswilligen und an anderen Berufen interessierten Menschen viel mehr Chancen als Deutschland. Deutschland macht die Qualifikation überwiegend an dem Bildungsgrad fest. Ich selbst mußte schon erleben, dass eine berufliche Umorientierung ohne entsprechende Qualifikation leider nicht gewünscht war. In den USA ist das anders. Und gerade deshalb ist dieses Kapitel nicht ohne Bedeutung im Kontext zum ganzen Buch. Bildung in den USA kostet im generellen Gegensatz zu Deutschland eine Menge Geld. Je höher der Bildungsgrad und je bedeutender die Hochschule, umso mehr Geld muss in die Hand genommen werden. Natürlich gibt es auch in Deutschland Bildungseinrichtungen, die eine Menge Geld kosten. In den USA ist dies aber auffallend oft anzutreffen. Daher sind die Kapitel Kindertagesstätten, Schule sowie Beruf und Studium gut beschrieben. Kai Blum schneidet die Themen Kosten an und welche Abschlüsse wo gemacht werden können. Interessant ist dabei, dass auch die KiTas ganz gutes Geld kosten. Im Abschnitt Beruf und Studium stellt Kai die Themen Ausbildungsstelle, College, University sowie die Abschlussmöglichkeiten als Bachelor, Master oder Ph.D. dar. Wie neuerdings hier in Deutschland sind in den USA die Kredite oder Fördermöglichkeiten vorhanden. Auch diese Begriffe finden ihren Niederschlag in diesem Kapitel. 3s. Religion Religion und Glauben ist gerade in den USA ein wichtiges Thema, da die Religionsfreiheit sowie die Trennung von Staat und Kirche in der amerikanischen Verfassung verankert sind. Neben der Beschreibung der Religionen und Möglichkeiten zur religiösen Verwirklichung und Findung beschreibt Kai Blum auch, wie man sich in religiösen Situationen (z.B. am Esstisch) verhalten sollte. 3t. Feiertage In diesem Kapitel werden auf 6 Seiten die Feiertage in den USA beschrieben. Persönlich konnte ich mich am "Groundhog Day" in Punxsuawney erfreuen. Wer dieses Kapitel gelesen hat, weiß Bescheid! Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. 3u. Sport Sport und die USA sind ein Synonym. Ob jetzt in letzter Zeit Sportler wegen Dopings verhaftet wurden oder nicht, gibt nicht die sportliche Situation und Lebenseinstellung der Amerikaner wieder. Dieses Kapitel behandelt den Sport in allen Varianten und beschreibt wirklich bildhaft z.B. den Ablauf in einem Stadion bei American Football. Das Kapitel wird mit der Defintion des Soccer abgerundet. 3v. Medien Das Kapitel beginnt mit der Aussage "Die amerikanische Verfassung garantiert im First Amendment ungeingeschränkte Rede- und Pressefreiheit." Dabei gibt Kai Blum hier auch zu bedenken, dass amerikanische Medien ohne Angst vor Repressalien nicht unbedingt frei berichten. Wieso? Lest das Buch und dieses Kapitel. Dabei werden Themen wie Fernsehen und die größten Fernsehsender wie ABC, CBS und NBC angeschnitten. Auch wie bzw. über welche Technik ich das Fernsehen dort empfangen kann, wurde nicht außer acht gelassen. Für die heimatfühligen Auswanderer zeigt Kai auch die obligatorischen Internetlinks auf. Wer die erste Zeit sein Heimweh in den USA nicht in den Griff bekommt, dürfte hier und in den folgenden Themen Radio, Zeitung und Zeitschriften genug deutschstämmige Medienadressen vorfinden. Und etwas sehr interessantes fand ich im Kapitel Radio: für öffentliche Sender, sei es Radio oder Fernsehen, muss man keine Gebühren bezahlen. Alleine da bekomme ich Gallensteine wenn ich an die GEZ denke. Das Kapitel wird dadurch sehr gut abgerundet, dass Kai Blum beschreibt, warum Bibliotheken die ersten Anlaufstellen für Einwanderer sind. 3w. Sprache Eigentlich dachte ich, naja, Sprache ist ja soweit okay. Für nen Cheeseburger wird es ja wohl noch reichen. Das reicht aber nicht aus. Das Kapitel behandelt nicht nur ein paar Aussagen wie "Wie werde ich in 5 Tagen Amerikaner und spreche auch so?" sondern es werden einzelne Themenbereiche explizit behandelt. Die Sprache ist ein Spiegel unseres Denken und Handelns. Das würde ich als Kernaussage dieses Kapitels sehen. Aber das ist ja nicht alles. Was ist Inhalt dieses Kapitels? Nun, die Einleitung beinhaltet Tipps für Sprachkurse bis hin zu "Lose Your Accent in 28 Days". Grundsätzlich sagt Kai auch: üben, üben, üben und nochmals üben. Denn nur so integriert man sich in Amerika. Eine fehlerfreie Aussprache zeigt auch, wie gut man sich mit seiner neuen Heimat identifiziert. Dass es alleine nicht mit der Sprache getan ist, zeigt Kai Blum anhand der Abschnitte Schimpfwörter, Euphemismen, False Friends und Häufig verwechselte englische Wörter. Folgend werden aber auch wichtige Punkte in den Abschnitten Formalitäten oder Komma und Punkt in Zahlen aufgezeigt. Gerade Komma und Punkt ist gegenüber unseren Punktuation sicherlich wichtig. Weiter geht es mit Abschnitten wie Apostroph, Datum, Schreibweise einzelner Zahlen (ich sage nur eins und sieben!), Umlaute und amerikanische Computer und die Zukunft der Sprache in den USA. Gerade hier wird deutlich, wieso man nicht nur american english sondern auch noch etwas spanisch lernen sollte, bevor es einem so vorkommt. 3x. Schuh- und Kleidergrößen Dieses Kapitel erklärt sich fast von selbst. Es werden Konfektionsgrößen für Schuhe und weitere Kleidungsstücke (BH, Körbchengröße, Kindergrößen, Blusen- und Kleider sowie Herrenhemden und Anzüge) behandelt. Jedenfalls kann man nach Studium dieses Kapitels sich nicht mehr damit herausreden, man(n)/frau hätte dies ja gar nicht gewußt. 3y. Maßeinheiten Wie bei der Sprache dachte ich auch, naja. Mitnichten. Direkt am Anfang gibt es gleich einen kurzen Exkurs in die Entstehung der Maßeinheit Fahrenheit. Der Abschnitt Temperatur hat es also in sich. Aber auch die weiteren Abschnitte Flächenmaße, Längenmaße, Köpergröße, Gewicht, Körpergewicht ud Flüssigkeiten sollten ihre Beachtung finden. Denn wie oben unter dem Kapitel Sprache gezeigt kann man sich nur korrekt ausdrücken, wenn man auch die Maße und Grenzen kennt (zweideutig gemeint!). 3z. Die 100 wichtigsten Webadressen In diesem Kapitel fasst Kai Blum alle wichtigen Webadressen zusammen. Wer nicht jedes Kapitel lesen möchte sondern weiß, er nimmt seinen Hund mit, kann hier in der Kurzform den Link entnehmen. Dabei sind die Adressen sauber in Abschnitte unterteilt, wie z.B. Amerikanische Behörden, Umzugsfirmen, Mitnahme von Tieren und Pflanzen, Wohnen, Finanzen, Empfehlenswerte Einkaufsquellen, Lebensmittel, Rund ums Auto, Reisen und Verschiedenes. Natürlich sind darin auch die Auslandskrankenversicherungen, Deutsches Fernsehen, Erfahrungsaustausch zum Leben in den USA (für mich ganz wichtig Auswanderer-Forum / USAExperten - Powered by vBulletin von Christoph), Lebenslauf schreiben etc. drin. Also es fehlt hier wirklich kaum etwas. 3aa. 200 Begriffe, die jeder Neuankömmling kennen sollte Die möchte ich hier nicht aufzählen, sonst findet die Rezension nie ein Ende! Epilog: Ich habe weder finanzielle noch sonstige Vorteile durch diese Rezension. Warum schreibe ich das? Nun, es gibt Zweifler, weshalb jemand einen solchen Aufwand betreibt. Mir hat es Spaß gemacht, diese Rezension zu schreiben. Und: Kai Blum hat es sich meiner Ansicht nach verdient. Ich habe eigentlich noch nie zwei Wochen für ein solch interessantes Werk gebraucht. Nachdem mir klar wurde, ich würde ohne Gewinn der Greencard mein Leben weiterhin in Deutschland fristen müssen, habe ich mir ausreichend Zeit genommen und das Buch von Kai Blum "Alltag in Amerika, Leben und Arbeiten in den USA" aufmerksam gelesen. Der Auswanderungswillige oder glückliche Gewinner einer Greencard oder einfach nur Interessierte wird in diesem Buch einen Fundus von Wissen und Hilfestellungen finden, die kaum ein anderes Buch in diesem kurzen prägnanten Umfang hergibt. Natürlich gibt es Bücher anderer Authoren, die ähnliche Themen behandeln. Doch wo finde ich als frischer Immigrant für jede Situation einen Fingerzeig auf 287 Seiten (inkl. Stichwortverzeichnis) und das im DIN A 5 Format? Dabei sind es nicht nur Informationen, die ich an jeder Straßenecke oder bei Google finde, sondern auch konkrete Hinweise, die aktuell und verwertbar sind. Persönlich kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich über ein mögliches Leben in den USA und was ihn/sie dort erwartet, schlau machen möchte. Allerdings vermisse ich ein Kapitel: welche Möglichkeiten stehen mir offen, in die USA zu kommen? Sicherlich gibt es jetzt stimmen, die auf den Titel verweisen. Aber es gibt sicherlich auch Leute, die über Visa und Greencard noch nicht so informiert sind und gerne aber nur ein Buch über diese ganze Thematik "Leben und Arbeiten in den USA" wünschen. Trotz dieser subjektiven Aussage hat Kai Blum hier mit der 2. Auflage gezeigt, dass es hier nicht nur um das Füllen von Papier geht. Hier wird eindeutig Qualität, nicht nur Quantität, gezeigt. Und das kann ich in meiner "Karriere" als Leser von vielen Auswanderungsbüchern wirklich nicht jedem Buch attestieren. Der Leser findet hier keine persönlichen Geschichten einer Auswanderung in die USA, sondern ein Werk, das es in sich hat. Am Ende des Buches habe ich gemerkt, dass mir hier ein Stück meines Traumes wieder gegeben wurde. Der Traum vom Auswandern in die USA. Juergen
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"Das letzte was stirbt ist die Hoffnung" |
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Das alles zu lesen ist mir ehrlich gesagt auch etwas viel
Werde mir das Buch gelegentlich mal ansehen in Handel. Bei solchen Büchern bin ich mittlereile vorsichtig, nachdem sich "Leben und Arbeiten in den USA" von Wolfgang Stiem als der größte Mist herausgestellt hat.
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02/12/2006 Sent application to KCC 08/05/2007 Bignosebird hat Benachrichtigung erhalten CN 16XXX 11/05/2007 Brief nach Kentucky auf den Weg gebracht 14/05/2007, 9:16 a.m. UPS Status - Delivered 09/01/2008 Case Number current 14/01/2008 KCC confirmed interview for March, 10 To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. 29/02/2008 Medical done 10/03/2008 Interview in Frankfurt 12/03/2008 Mr. Postman brought us the letter 31/05/2008 Activation trip // Flight SQ26 to New York 31/05/2008 GC activated 03/06/2008 Applied for SSN 13/06/2008 SSN & Welcome letter in mail To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. 23/06/2008 Amex global credit card transfer approved To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. 25/06/2008 USCIS: Card production ordered To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. 02/07/2008 Got the GC To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. 07/07/2008 GC/SSN/Credit Card arrived in Germany To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. |
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Bei einer Bedienungsanleitung liest Du doch auch nur das, was Du nicht schon vorher wusstest. Wenn Du gar nichts weisst, musst Du viel lesen,wenn Du viel weisst, weniger und wenn man alles weiss (wie Du
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@heiner &Buckyball: Für die schnellen Leser => Prolog + Epilog.
Für die, die mehr wissen wollen bevor sie das Geld für das Buch ausgeben: Von oben bis unten. :-) Gruß, Juergen
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"Das letzte was stirbt ist die Hoffnung" Last edited by Juergen; 01-22-2008 at 11:43:05 AM. |
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