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Dass es sich um eine leere Floskel handelt, die einfach der Höflichkeit dient aber keinerlei tiefere Bedeutung hat, ist mir schon klar. Allerdings ist mir das persönlich schon viel zu viel "Gelaber". Ich bin ein Großstadtkind. Ich habe keinerlei Zeit und noch weniger Geduld mich mit so etwas auseinanderzusetzen. Da lobe ich mir echt die genervten und muffligen Berliner, die einen in Ruhe lassen, solange man ihnen nicht auf den Keks geht. "Ich ignorier Dich, ignorier Du auch mich". So liebe ich es.
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"Show no love. Love will get you killed." - C. Jackson |
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Neee.. ich lieber nicht, hab schon genug eigene
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@flori: Es ist ja nicht wirklich ein Problem.
@infineon: Bin seit gut 6 Monaten in England. Die "Sorry Nummer" ist in England eine ganz spezielle. Man ist eigentlich den ganzen Tag damit beschäftigt. Möchte man vorbei, entschuldigt sich das Gegenüber praktisch dafür, dass es den Weg versperrt hat.
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"Yes we can!!!" Last edited by Nachtschwaermer; 07-04-2008 at 02:07:15 PM. |
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Es wird nicht gemeckert, nur festgestellt, dass die Dinge anders sind und zunächst gewöhnungsbedürftig. Und eben einfach ein Austausch...
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"Yes we can!!!" |
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Ich habe mich an manchen Tagen auch schnell ausge-"how are you today?"ed. Dann nicke ich freundlich lächelnd und füge oftmals ein höfliches hello hinzu. Allerdings habe ich auch den Ruf "as rude as all hell" zu sein. Damit lebe ich ganz gut.
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@Ezri: Ich hoffe, du lernst Leute kennen, die nicht mit Scheuklappen durchs Leben gehen, und dir das Gefühl geben, nicht ein ungewünschter Eindringling in ihr Leben zu sein!
In Deutschland ist es doch so, dass man über den Haufen gelaufen wird, und hinterher wird man doof angeglotzt, und angemacht, warum man im Weg gestanden hat....
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"Yes we can!!!" |
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Ken
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To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. Memphis, my wonderful city, is so much more than Elvis and Beal Street...my place to be. Last edited by The Memphian; 07-04-2008 at 06:29:09 PM. |
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Und dann wundern , wenn man entweder ignoriert wird, oder dumm angemacht, wen man sich selber unhoeflich benimmt. |
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Ich persönlich finde das ganze "How are you doing today" auch furchtbar nervig ... aber naja ... man muss sich ja anpassen ne?!?!
![]() Ich verstehe einfach die Notwendigkeit nicht. ... Wenn man zu einer Kasse läuft und einfach nur Hallo und Tschüss sagt ... was ist daran unhöflich??? aber naja .. meckern hilft nix, da müssen wir wohl durch. Excuse me ist für mich auch schwierig ... nachdem ich etliche male mitbekommen habe wie sich amerikaner beschweren die deutschen wären so unhöflich und würden einfach sich vordrängeln, einen über den haufen rennen etc ohne wenigstens excuse me zu sagen lebe ich in der ständigen panik, dass amis mich für rude halten könnten. Also laufe ich bei jeder kleinigkeit "excuse me" murmelnd durch den supermarkt Ich hoffe meine "Tarnung" funktioniert ... wenn nicht ... mein mann nennt mich eh schon "mean Kraut" Aber bei einem muss ich den Amis wirklich Recht geben: Die deutschen machen einfach nie den Weg frei ... Neulich am Flughafen (nach 3 Wochen USA) konnte niemand mehr durch die Zollkontrolle durch weil danach irgend ne Tussi Wiedersehensparty mit ihrem Schatzi und allen Freunden machen musste ... ist ja schön und gut ... aber das hätten sie noch 5 Meter nach hinten verschieben können damit die restlichen 300 Passagiere auch noch den Flughafen gnädigerweise verlassen durften ... echt ey ... ich dachte ich flipp aus ... als ich höflich (!! wirklich höflich) gebeten habe sie mögen doch ein paar meter weiter hinter gehen, wurde ich nur blöd angeguckt, ignoriert und musste mich durch die Menge quetschen (!!). ... tz tz tz ... nach 3 wochen usa wird einem das noch mehr bewusst.
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein) |
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@solaris Also in meinem persönlichen Fall wird es keine Beschwerden geben, wenn ich ignoriert werde. Wie gesagt, solange ich niemanden anspreche, möchte ich sogar ignoriert werden. Was beispielsweise manche als "Servicewüste Deutschland" bezeichnen, empfinde ich eher als "Einkaufsparadies", da sich nicht gleich eine Verkäuferin auf mich stürzt, sobald ich einen Fuss ins Geschäft gesetzt habe. Dumm anmachen können sie mich auch ruhig. Ich bin durchaus nicht auf den Mund gefallen. Ist mir gleich. Ich bin ein A**** und ich fahr eh irgendwann zur Hölle (so sie denn existiert). Also leb ich weiter mein Pipi Langstrumpf-Leben und mach mir die Welt wie sie mir gefällt.
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"Show no love. Love will get you killed." - C. Jackson |
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Ich bin ja generell der Meinung, daß das Leben schwer genug ist, und man es sich aus diesem Grund nicht noch gegenseitig schwerer machen sollte. Und da gehört bei mir eine gewisse Höflichkeit und Freundlichkeit einfach dazu. Aber ich bin auch ein harmoniebedürftiger und natürlich ein ganz, ganz lieeeeeeeber Mensch LG Ricky
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27.10.2007 Teilnahme Lotterie (mind.zum 8.Mal) 07.05.2008 Post vom KCC (CN 15XXX) 20.05.2008 DS-230 & DSP-122 per UPS gesendet 22.05.2008 Status "delivered" |
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Allerdings zum Ausgleich hat sie mit mir über die bequeme Passform meiner Baumwoll-Hipster gequatscht ![]() ![]() Quote:
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein) Last edited by Rynoa; 07-06-2008 at 05:31:10 AM. |
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Zuerich ist natuerlich anders.. aber geh mal nach Manhattan.. auch nicht gerade die "freundlichste" Stadt... aber auf dem Lande (in der Schweiz) ist es wirklich nicht so schlimm... und die Leute sind auch sehr hilfsbereit... es ist evt schwerer eine richtige Freundschaft aufzubauen.. aber wenn man mal Freunde hat.. die bleiben einem fuers Leben... Und bei uns im Dorf hat auch jeder auf der Strasse gegruesst... ging mir nie auf den Kecks... ich find es einfach nur anstaendig..
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"When women ask me about heels, I say, try a pair on. If you don't see the magic, stick to Reeboks." ~Manolo Blahnik~ To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. |
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Es ist ja weit bekannt, dass in der englischen Sprache es keinen Unterschied für "Sie" und "Du" gibt, aber habt ihr euch jemals überlegt, was für eine Auswirkung dies auf Englischmuttersprachler denn haben könnte? Ausser Mr/Mrs/Miss/Ms (die ihre Wichtigkeit heutzutage zunehmend verlieren), wir haben überhaupt kein echtes oder tiefsinniges Konzept von "Sie" (sprich "diesen Mensch kenne ich nicht, also Abstand und formellen Umgang erwünscht") und "Du" (sprich "diesen Mensch kenne ich, also näheren Umgang erlaubt"). Da wir diesen Unterschied nicht haben oder kennen, ist es wesentlich leichter einander anzusprechen oder befreunden, weil wir keine automatische Barriere (sprich "Sie") zwischen einander anerkennen. Des weiteren soll man nicht vergessen, dass wegen der Einwanderungsgeschichte Amerikas war es übliche Gepflogenheit seit Jahrhunderte, neue Einwanderer im Land zu begrüßen, für sie zu sorgen und sie mit Hilfe der gesamten Gemeinde zu unterstützen. Die Kirchen und religiösen Organizationen haben dabei eine sehr große Rolle gespielt, entweder mittels Wohltätigkeiten (deshalb üben bis heute 75% aller Amerikaner eine Art Wohltätigkeit aus) oder indem sie neuen Einwanderer geholfen haben, sich im neuen Land zurecht zu finden. Mit der Zeit sind diese Übungen unbewußt Teil der Kultur und tief geprägte Sitten geworden, sodass Amerikaner heutzutage einen freundlichen und hilfreichen Umgang miteinander schätzen. Dass ist der Grund weshalb wir einander freundlich auf der Straße oder im Supermarkt oder im Zug begrüßen. Dass ist auch der Grund weshalb ein Tourist der auf der Strasse steht und auf der Karte schaut bekommt in weniger Zeit mehrere Angebote der Hilfe von jedem Passant. Unsere überwältigend positive Erfahrungen mit der Kirche und gemeinschaftsorganisierten Wohltätigkeitsorganisationen von der Vergangenheit haben dazu besonders beigetragt, dass Amerikaner eher an selbstengagierter und aufsuchender Sozialarbeit als an ein staatlich gefördertes Sicherungsnetz glauben. Deshalb haben wir uns die Gewohnheit entwickelt, nicht nur einander zu begrüßen aber auch einander zu fragen, wie es dem andereren geht. Ist jemand neu im Land und braucht vielleicht Hilfe? Hat er Dach oder Bett? Hat er was zum Essen oder sucht er Arbeit? Diese historischen Fragen und deren hervorgerufenen Reaktionen haben sich in freundlichen (oder wie viele von euch dass finden, sogennanten “nervenden” und “oberflächlichen”) Floskeln heutzutage umgewandelt. Das Fehlen von “Sie” und “Du” und die Ablehnung Englands aufgrund des Unabhängigkeitskriegs (und im Prinzip des europäischen Modells, anders gesagt "Old Europe") bedeutet weiters, dass die amerikanische Gesellschaft mit ihrer Verfassung und ihren Gesetze ausserordentlich bestrebt ist, besonders im Vergleich mit der europäischen, egalitär in der Praxis zu sein, indem sie unter anderem akademische Titeln nicht anerkennt, keine Anerkennung des Adels weiß, Geschworene der Gleichrangigen (“jury of peers”) für Straf- sowie Zivilsachen einsetzt, alle Diskrimminierungen aufgrund Alter, Nationalität, Familienstand, Herkunft, Religion, Rasse, etc. rigoros verbietet, usw. Und zwar, diese “nervenden” Höflichkeitsfloskeln entstehen aus der Überzeugung, dass kein Mensch besser als der anderer ist. Es fehlt mir einfach die Fähigkeit zu verstehen, wie solche hohe Prinzipien “nerven” wirken könnten, aber ich trage sie täglich sehr stolz im Herzen, und bin äußerst froh, dass ich mit diesen Sitten und Gewohnheiten erzogen bin, besonders da ich hier in Europa täglich beobachte, wie die Menschen so kalt und unbedacht miteinander umgehen. /Hepkat p.s. Der Grund weshalb man sich so oft entschuldigt ist weil man gegen deiner “personal space” verstoßen hat. In englischsprachigen Kulturen muss man sich unbedingt entschuldigen, wenn er innerhalb deiner sozialen Distanz betretet, was in der Regel eine Armlänge entspricht. Nichterhaltung dieser Regel wäre als sehr schwere soziale Beleidigung verstanden und kann unter Umstände aggressives Verhalten auslösen! Last edited by Hepkat; 07-06-2008 at 09:48:38 AM. |
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guter post, hepkat
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liegt aber sicher auch an der speziellen situation. ansonsten stimme ich dir voll und ganz zu.
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achtung: dieser beitrag koennte IRONIE enthalten (zu risiken und nebenwirkungen fragen sie den arzt ihres apothekers) |