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War heute seit langem mal wieder in der Stadt (mußte berufliche hin) und wollte auch einige Dinge besorgen. Bis auf eine Druckerpatrone für meine Mutter haben ich nichts bekommen
. Für meine Oma wollte ich ein Mieder besorgen (meine Oma sitzt im Rollstuhl und ist im Pflegeheim). So was haben wir nicht mehr, soll die Oma selber kommen. Ha Ha im Rollstuhl in Deutschland. Auskunft in der Abteilung für Küchzubehör. Ob wir Ausstecher haben weis ich nicht und den Mörser finden sie irgenwo bei den Marmorartikel. Aber wo die sind keine Ahnung. Und die Parkgebühren waren das schlimmste, für 4,5 Std. habe ich 8 Euro !!! bezahlen müssen. Das wird immer schlimmer bei uns in der Stadt. Und dann beschweren sich die Läden das immer weniger Kunden kommen. Trotzdem alles Liebe (von der gefrusteten) Claudia |
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da kann ich ein kleines beispiel fuer den service in usa geben. gerade eben erlebt.
meine schwiegermutter ist fuer 4 tage nach new olreans geflogen und deswegen sind mein schwiegervater und ich zu luby's essen gegangen (ist eine art cafeteria). bis gestern noch hatten sie einen "servierwagen", wo man sich selbst mit keksen, butter, zitronenscheiben, tatarsauce, pico de gallo, ect.... eindecken konnte. heute ist der wagen nicht mehr da. luby's hat tatsaechlich DREI neue servicekraefte eingestellt, damit die kunden nicht mehr selbst das zeugs holen muessen, sondern es sozusagen for free bei den neuen servicekraeften bestellen koennen, und die es dann an den tisch bringen mich hats nie gestoert, ehrlichgesagt hat es mir besser gefallen, mir das zeugs selbst zu holen, aber DREI neue arbeitsplaetze nur um besseren service zu bieten? ABER HALLOOOO!!! finde ich klasse!
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"The odds of going to the store for a loaf of bread and coming out with only a loaf of bread are 3 billion to 1" |
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Tja, Esther, an Deinem Beispiel sieht man mal wieder, dass der Kunde in den Staaten der absolute Koenig ist! Finde ich absolut super von Luby's. In D hingegen stoeren die Kunden nur und sind eben ein notwendiges Uebel, die Kohle in die Kasse bringen :roll: . Aber in 2 Wochen geht's wieder auf in die USA, und dann kann ich ganzen Monat lang den tollen Service geniessen *Yay*
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All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing. (Edmund Burke) LG, Bianca |
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Es geht auch so. Und sogar in Deutschland
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Beste Grüße Uwe |
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Hallo Ester,
Du hast uns hier ganz schön sabbern lassen - supertollermega Service... :-) Schreib mal mehr davon und ich zerschmelze vor'm PC. Ja, die Deutschen sind noch weeeiiit weg von dem Service der Amerikaner, bleibt uns sich auf den Visit überm Teich zu freuen. Ich ärgere mich regelmäßig über Wal Mart und Tankstellenpersonal. Brit |
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@Caddylover: Das ist ja schoen und gut wenn es bei Euch in Berlin solche Malls mit riesengrossen kostenfreien Parkplaetzen gibt, aber ich glaube auf den grossen Rest des Landes bezogen ist das eher die leider grosse Ausnahme. In vielen Staedten gibt es diese grossen Malls einfach nicht. Wenn man in die meisten Innenstaedte in die Fussgaengerzone/Einkaufsmeile will, muss man bei den div. Parkhaeusern- u. garagen kraeftig loehnen, da man ansonsten kaum einen Parkplatz findet, wo man nicht gleich einen Strafzettel kriegt oder sogar abgeschleppt wird.
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All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing. (Edmund Burke) LG, Bianca |
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Dann parkt mal euer Auto in einer Parkgarage in Philly.
Macht ihr nur einmal. 6 Stunden parken = $28.00 Das mache ich nun 2x die Woche. Hinzu die Fahrt nach Philly, jedesmal Toll mit $2.00. Also nicht unbedingt nur in Deutschland so. Gruss Michael
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Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. -Sokrates- |
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so ist es, aber das sind freilich ganz einzelne Ausnahmen, in Manhattan sicherlich durch die Geographie bedingt, wir sind nun mal eine Insel und da gibt es einfach nicht mehr Platz. Hier zahlt man durchschnittlich $ 15 pro Stunde. Allerdings ist der Unterschied zu Deutschland eben, daß man in den USA überall Malls findet mit kostenlosen Parkplätzen und somit seine Einkäufe komplett erledigen kann, ohne je einen cent für's Parken zu bezahlen. Ich habe hier in den 8 Jahren USA noch nie etwas für's Parken bezahlt.
In Deutschland dagegen gibt es sogar Malls in denen Parkgebühren verlangt werden, und Malls sind generell selten zu finden. Und die Parkgebühren sind eine reine Unverschämtheit. |
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Aber das meine Oma im Rollstuhl so behandelt wird ist gang und gebe. Im öffentlichen Park neben dem Pflegeheim wird man dumm angemacht wenn man mit dem Rollstuhl unterwegs ist (die Alte soll im Heim bleiben, die nimmt meinen Kindern den Platz zu Radfahren etc.). Mit der Straßenbahn kann Sie nicht mehr fahren weil die Fahrer Rollstuhlfahrern nicht helfen müssen (ich bekomme meine Oma im Rollstuhl nicht alleine in die Straßenbahn). Da gabs sogar eine grosse Diskussion in der Zeitung und die KVV (Karlsruher Verkehrs Verbund) hat extra bekräftigt das den Fahrern so etwas nicht zumuten ist. Aber in den meisten Läden und Restaurants in der Stadt kann meine Oma sowieso nicht rein. Die Gänge sind so eng das der Rollstuhl nicht durchpasst. Allso bestellen wir fast alles im Versandhandel.
Meine Oma ist übrigens dafür das wir Deutschland verlassen. Sie merkt am meisten wie es ist wenn es einem mal nicht so gut geht. Und gerade alte und behinderte Menschen fallen durchs Netz. Alles Liebe Claudia |
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Interessant, ich kann mich eh nicht erinnern, daß in D jemals Rollstuhlfahrer in der Straßenbahn mitfuhren, denn zumindest zu den Zeiten, als ich Straßenbahn benutzte, also als Schüler, waren die bauartmäßig so geschaffen, daß man wirklich mehr oder weniger einen Kran gebraucht hätte.
Hier in New York ist das ganz anders, hier sind alle Busse und alle UBahnen behindertengerecht, es gibt eine kleine "Aufzugeinrichtung" an jedem Bus, mit der der ein Rollstuhl einfach in den Bus fährt. Und die Fahrer helfen selbstverständlich dabei. Zusätzlich gibt es noch einen Rollstuhl-Fahrdienst (Dial-a-ride) wo man einen Kleinbus nur für sich selbst bestellen kann, zum Preis einer normalen Busfahrkarte. Das ist hier gesetzlich vorgeschrieben, im ach so unsozialen Amerika, wie uns die Hurra-Deutschländer hier ja immer erzählen. |
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Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung, Integration
und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz – BayBGG) Art. 10 Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr (1) 1Neubauten sowie große Um- oder Erweiterungsbauten der Behörden, Gerichte und sonstigen öffentlichen Stellen des Freistaates Bayern sowie entsprechende Bauten der Gemeinden, Gemeindeverbände und der sonstigen der Aufsicht des Freistaates Bayern unterstehenden juristischen Personen des öffentlichen Rechts sollen entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik barrierefrei gestaltet werden. ²Gleiches gilt für Tageseinrichtungen für Kinder, die von einem Träger öffentlicher Gewalt nach Art. 9 Abs. 1 Satz 1 getragen werden; dies gilt auch für die Staatsanwaltschaften, den Bayerischen Rundfunk und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien. ³Von den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 kann abgewichen werden, wenn mit einer anderen Lösung in gleichem Maße die Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllt werden. 4Die Regelungen der Bayerischen Bauordnung bleiben unberührt. (2) Sonstige bauliche oder andere Anlagen, öffentliche Wege, Plätze und Straßen sowie öffentlich zugängliche Verkehrsanlagen und Beförderungsmittel im öffentlichen Personennahverkehr sind nach Maßgabe der einschlägigen Rechtsvorschriften barrierefrei zu gestalten. huhu,und das aus dem ah sooooooooooooooooo herzlosen Bayern |
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natuerlich, es mußte ja wieder ein solcher Kommentar kommen.
Mal abgesehen davon, daß "barrierefrei" noch lange nicht "rollstuhlgerecht" bedeutet, bezieht sich das auch auf zukünftige Mittel. Bisher fahren in meiner Heimatstadt aber unter anderen auch noch solche Strassenbahnen: http://www.vag.de/technik/strassenba...ebwagengt6.htm Und da ist nichts mit Rollstuhl. In Bayern. Und selbst bei den neuesten Bahnen ist eine Einstieghöhe von 10-15cm. Ohne Hilfe für einen Rollstuhlfahrer kaum zu schaffen. Und helfen dürfen die Fahrer nicht. |
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es haengt ueberall davon ab wie die Nachfrage ist und wie die Leute ihre interessen vertreten. In Immenstadt gibt es den Stadtbus, der kostet pauschal 50 cent und ist speziell ausgeruestet fuer alte und behinderte.
Ist uebrigens ein Elektroteil und wird zu 100 % ueber Werbung gesponsert. deine Reaktion darauf das Deutschland nicht der Hoellenschlund ist :twisted: war mir und anderen auch klar.....
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Das stimmt Bianca, eigentlich sollte es - laut Gesetz - so sein, dass behindertengerecht gebaut wird. Allerdings wird das leider - vor allem in der Privatwirtschaft - überhaupt nicht besonders beachtet.
Allerdings muss ich sagen, dass in Stuttgart und Sindelfingen (ansonsten habe ich noch nicht so darauf geachtet) sehr viele Gebäude der Stadt mit Rampen gebaut sind, so dass Rollstuhlfahrer dort auch reinkönnen. Man muss also wirklich nicht immer auf D einhacken, denn ganz schlecht ist es auch nicht. Es gibt inzwischen auch Busse, die nen Aufzug oder ne Rampe für Rollstuhlfahrer haben, auch wenn das einfach zu wenige sind. Auch die Straßenbahn ist eigentlich immer per Rollstuhl zu erreichen, denn die Bahnen haben mit dem Bahnsteig eine bündige Kante. Leider ist es vor allem in Geschäften nun wirklich so, dass Rollstuhlfahrer oft nicht reinkommen. Aber die Lobby der Rollstuhlfahrer ist halt nicht so stark. Als meine Firma ein neues Bürogebäude bauen wollte, wurden dort viele Vorschriften gemacht, bezügl. Behinderten - und dass, obwohl wir keine behinderten Angestellten hatten. |
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machen wir eine kurze umfrage:
wieviele der hier anwesenden hatten behinderte kinder in ihrer normalen deutschen schulklasse? hand hoch? abzählen: 0, oder höchstens 3 oder so. in den schulen, die meine kids bisher besucht haben waren IMMER behinderte kinder VOLL integriert - welche im rollstuhl, sehbehinderte, spastisch gelähmte, lernbehinderte, etc.., im gleichen klassenzimmer, mit extra aushilfslehrer, der im gleichen klassenzimmer ein paarmal die woche mit den kids spezialunterricht gemacht hat. und DA ist der unterschied und auch der grund zu suchen, warum es in usa so gut aussieht, mit behindertengerechten einrichtungen: die behinderten hier sind ein teil der gesellschaft - in allen lebenslagen. hier werden die leute nicht angestarrt oder überschwenglich behandelt. sie werden nicht verhätschelt, sondern gefördert. sie werden nicht in irgendwelche dubiosen heime versteckt, sondern leben als teil der gesellschaft hier - weil die menschen hier verstanden haben, dass die behinderten davon profitieren als teil der gesellschaft behandelt zu werden. deutschland muss das erst noch lernen - behindert sein ist dort immer noch ein RIESENstigma. man packt die leute in nette, "extra eingerichtete" heime (aktion sorgenkind lässt grüssen (der name an sich sagt doch schon alles)), wo man sie nicht sehen muss, und wo sich "qualifiziertes personal" drum kümmert. in einem land, das mit behindert-sein so umgeht, wird es noch lange dauern, bis auch die letzte strassenbahn behindertengerecht gebaut ist- erst muss die denkweise umgebaut sein...
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