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Am Interessantesten an meiner Auslandkarriere etc. habe ich empfunden das ich genau wie vielle andere immer 50/50 die Lorbeeren zwischen USA und D aufgeteilt habe. Nachdem ich aber zurückkam hat sich das Blatt sehr stark zu Gunsten von Amerika bzw, dem Ausland als solches gedreht und ich hab mich nie mehr richtig eingelebt. Ich komme einfach nicht mehr zurecht.....
Noch jemand diese Erfahrung gemacht? Wie geht man damit um? |
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@ LittleBugger
Mir geht es genauso. Ich habe lange Zeit in Japan gelebt, war auch ganz nett da, aber viel zu voll und eng. Ich habe dann Deutschland mehr und mehr vermisst, und wahrscheinlich habe ich es sogar ein bisschen idealisiert - jedenfalls war ich geradezu entsetzt nach meiner Rückkehr, dass alles so gar nicht dem entsprach, was ich mir vorgestellt hatte... ![]() (Sprich: Mehr Freiheit, mehr Platz, eine allgemein angenehm-gemütliche Atmosphäre - war irgendwie alles nicht so, ich find's hier allgemein eher eng, borniert und egoistisch-miesepeterig). Zu allem Überfluss habe ich meinen Mann (Amerikaner) in Japan kennengelernt und hierher mitgeschleppt, und ihm gefällt es auch nicht so besonders...tja, zu dumm. Wir wir damit umgehen? Naja, wir planen halt einfach, nicht mehr allzulange hier zu bleiben Nein, aber im Ernst, ich war wirklich traurig. Es ist aber glaube ich auch seeehr schwer, gegenüber einem Land, das man nur (noch) von Kurzbesuchen her kennt, objektiv zu bleiben. Man projiziert alles mögliche hinein - ich hoffe, dass wir das nicht auch mit den USA gerade so machen. Ich glaube aber nicht Grüße, Nadja
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Ist schon Interessant, dass alles hier so zu lesen, wie schlecht es in Deutschland ist. wir muessen eigentlich Idioten sein, dort wieder leben zu wollen. Wir sindgerade von eine Deutschlandreise zurueck, bei der wir uns umgesehen haben, wo wir denn in zukunft leben wollen! Wenn man hier in den USA aelter wird, ist das Traumland nicht mehr so dolle. Ja, wir haben ueber die Jahre gutes Geld gemacht, und haben daher auch im Alter keine finaziellen Sorgen (solange der Aktienmarkt stabil ist, den das Geld was wir von Social Security bekommen ist in der Menge fast laecherlich). Aber was ist denn in den USA, wenn man nicht mehr Autofahren kann/will? Dann ist man in seinem Haus eingeschlossen oder auf den guten Willen Anderer angewiesen! Daher haben wir vor, eventuell unseren Ruhestand in Deutschland zu verbringen, wo es jede Menge oeffentliche Verkehrsmitteln und Einrichtungen fuer aeltere Menschen gibt! Wenn man in den USA ausserhalb eines der Ballungszentren lebt, ist man als aelterer Mensch einfach abgeschrieben (oder muss noch als 90 jeahriger versuchen mit dem Auto zurechtzukommen). Das soziale Umfeld hier ist einfach mist, da habe ich lieber einige noergelnde Menschen um mich als zu hause allein rumzusitzen!
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@dschlei
Ja, das ist wahr... ich war immer beeindruckt, wie der alte Vater meines Mannes zu Lebzeiten noch rumgekurvt ist Die Hintertür der Rückkehr im Alter sollte man sich definitiv offenhalten - ist halt bei mir noch 'n Weilchen weg, und bis dahin möchte ich das weite Land genießen! Grüße, Nadja
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Ja, das mag vielleicht stimmen - kann ich schlecht beurteilen.
Ich kann nur sagen (aus meiner bescheidenen Sicht): Wenn man finanziell "ausgesorgt" hat, dann ist das Leben in D-Land unter bestimmten Umstaenden vielleicht angenehmer, da die Infrastruktur und die medizinische Versorgung ja nicht die schlechteste ist. Ist man aber (wie die Patentante meiner Frau) nicht so gut situiert, sollte man sich das lieber zweimal ueberlegen. In jedem Fall, ist die Frage wo man sich wohler fuehlt, von der ganz persoenlichen Situation abhaengig...aber Geld (!) braucht man z.Zt. hier definitiv !!!
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Last edited by svennika; 06-29-2007 at 12:00:23 AM. Reason: typos... |
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Es wird immer Pro's Und Contra's geben, und wenn ich auswandern sollte, dann werd ich sicherlich auch D und alles was dazu gehört ( Familie, Freunde, etc) vermissen. Aber diese negative Stimmung, die ständige Nörgelei und die andauernde Erwartungshaltung hier kann einem schon ziemlich auf den Sack gehen! Vielleicht denke ich auch in 5 oder 10 Jahren anders, und will wieder nach D zurück kehren, aber jetzt halte ich es für das Beste zu gehen
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also, ich gebe offen zu, daß ich ein hemmungslos egoistischer *Opportunist* bin.
Ich lebe immer gerne da, wo ich für mich persönlich die meisten Rosinen im Kuchen finde. Wäre ich Schüler oder Student oder Azubi, dann würde ich wohl am liebsten die (fast) kostenlose Ausbildung in D geniessen. In meiner momentanen Lebensphase, als gesunde, gut ausgebildete, sehr erfahrene (aber schon ältere) Berufstätige, bin ich (aus meiner Sicht) in USA viel besser aufgehoben. Für mein Rentenalter (was ich hoffentlich erlebe) in ca. 15 - 20 Jahren habe ich bereits den Plan, wieder nach D zurück zu ziehen. Wegen der besseren Infrastruktur, Sozialsysteme - und weil dort meine Tochter lebt, die mir hoffentlich (einen oder mehrere) Enkel liefert
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ja, ist schon lange meine rede.. macht doch endlich aus deutschland das altersheim der EU. hier gibt es massig ärtze(hier machte es schon immer spass krank zu werden, dank schwarzwaldklinik), osteuropa wir in zukunft die pfleger liefern..., ... die politiker sind auch alt ... mehr als genügend sicherheitskräfte sind vorhanden... kinderfreundlich ist es auch nicht besonders also lärmarm.. .ruhezonen gibt es mehr als genug...
die gesamte infrasruktur zum lebensabend verbringen ist also vorhanden...warum nicht. es müssen halt noch gespräche stattfinden zwischen den eu staaten, wie der altentransfer stattfinden kann und die steuerliche quote die einjeder zu erbringen hat um dies D-ALTenHEIM zu finanzieren. just my 2cent peter
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eat- sleep -jeep, it can be so easy! To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. E2 visa erhalten 13.07.2007 To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. Welcome USA 01.09.2007 To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. |
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...lass ma' gut sein ... ... das wuerde auch noch zu D-Land/EU passen, sowas gesetzlich zu regeln ... mit einer Unterverordnung zur Regelung des Nachweises fuer die besondere Einstufung der Pflegebeduerftigkeit in Relation zu den im Ausland gelebten Jahre unter Beruecksichtigung der Anzahl der in der EU verbliebenen Verwandten und besonderer Zusatzleistungen ehemaliger Wehr- oder Zivildienstleistender... Wahrscheinlich braucht man bis dahin noch nicht einmal selbst vorgesorgt zu haben - werden alle mitversorgt! ...
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Ich finde, hier wird ziemlich hart geurteilt. Karins Standpunkt (auch zu den anderen Ländern) finde ich toll. Schon mal probiert, einen Nörgler anzulächeln und weiter freundlich zu bleiben? Funktioniert in den meisten Fällen. Das Problem ist, dass sich viele zu schnell aufregen und zurückgiften. Und da mag die Erziehung in den USA sicherlich eine andere sein. Da gehen die Leute eben anders miteinander um, hat mir auch sehr gefallen, da ich gerne positiv denke. Wenn alle rücksichtsvoll miteinander umgingen, würden dieses "schlechte Stimmung" -Empfinden gar nicht da sein. Und das es in ALLEN Ländern Vor- und Nachteile gibt, liegt doch wohl auf der Hand. Und hier erst über
Deutschland meckern und es dann im Alter doch wieder vorziehen, find ich auch nicht toll. Warum kann man nicht einfach sagen, ich hab tolle Zeiten da gehabt und tolle Zeiten hier? Ich hab das Glück gehabt, mein Leben nach meinen Wünschen und Träumen gestalten zu können?! Die eigenen Landsleute durch die Bank herunterzuziehen empfinde ich auch als eine Art von "Vorurteil".
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wir sind gerade eben erst wieder aus Deutschland zurueck, und es hat uns dort, oh Schreck, wieder sehr gut gefallen. Alle Leute waren freundlich, und meckern haben wir nicht erlebt. Da wir die meiste Zeit auf der Alb verbracht haben, war das Essen natuerlich auch hervorragend! Wenn man nur die Menschen da verstehen koennte, vielleicht haben sie die ganze Zeit gemeckert, nur konnten wir halt das Alb-Schwaebisch so schlecht versthen!
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Ich wuerde es D-Land goennen ... auch wenn wir dann vielleicht nicht mehr da sind
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ich persoenlich ziehe eine noergelnde wahrheit einer laechelnden unwahrheit vor. aber vielleicht gewoehne ich mich da noch irgendwann dran.
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Mich stört ohnehin weniger, wenn Leute sich konkret über etwas beschweren, als vielmehr eine allgemeine Griesgrämigkeit - heruntergezogene Mundwinkel, feindselige Blicke (nicht absichtlich feindselig, aber latent eben doch)... sozusagen das verkörperte Gegenteil des positiven, wohlwollenden Denkens. Im Übrigen habe ich auch in anderen Ländern dieser Welt niemals so viel von dieser speziellen Art der Griesgrämigkeit gesehen wir hier in Deutschland - die USA sind nur eins dieser Länder. Grüße, Nadja
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Ich muss sagen, dass ich erstaunt bin, dass es in diesem Forum doch einige gibt, die mal nicht alles in D als schlecht empfinden. Die Meisten hier finden ja grundsaetzlich alles in den USA super und in D alles negativ. Dabei muss ich sagen, dass ich froh bin, nach acht Monaten USA ENDLICH wieder nach D zurueck zu gehen. Ich bin eigentlich nur meinem Mann zuliebe in die USA gegangen. Wir hatten uns waehrend unseres Studiums in den USA kennen gelernt und ich dachte, dass ich hier eine neue Heimat finden koennte. Nun lebe ich in Colorado und finde es einfach nur aetzend hier. Und das schon vom ersten Tag an. Einzigster Vorteil hier: das tolle Wetter. Aber ansonsten ist es einfach nur sch....Die Lebensmittel sind vollkommen ueberteuert, die Menschen unfreundlich (von wegen alle Amis sind freundlich), Outdoor Aktivitaeten sind extrem teuer und nur dann realisierbar, wenn man viel Geld hat, Denver ist voller Smog und wenn man nicht gerade in einer abgeschirmten, wohlhabenden Gegend wohnt, ist es ueberall verdreckt, die Qualitaet der Wohnungen ist bescheiden und vom Gehalt her, ist es auch weniger als in D (hinzu kommen noch die mickrigen 10 Tage Urlaub); dann dieses ewige Konsumdenken, das schlechte TV Programm usw.....Ich koennte noch mehr aufzaehlen, aber im Endeffekt moechte ich hier keinen Frust abladen. Ich freue mich nur, dass es auch mal ein paar Leute gibt, die aehnlich denken. Ich dachte naemlich immer, dass ich zu "verbohrt" bin, um die USA richtig schaetzen zu wissen. Die meisten hier schreiben immer, dass alles so toll ist und ich kann das nicht nachvollziehen. Vielleicht lebe ich auch im "falschen Staat".
Ich werde jedenfalls im naechsten Monat zurueck nach D gehen und das einzig Gute an meiner Zeit hier war, dass ich D, Freunde und Familie jetzt noch mehr schaetze. Ich weiss jetzt, dass mich keine zehn Pferde mehr dazu bringen koennen, wieder in die USA zurueck zu gehen.. Sorry, ich moechte keinem zu Nahe treten, der er hier toll findet, aber ich musste das mal loswerden...
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K1 TIMELINE 30/05/06 -- Filed I-129F (Vermont)/ 09/06/06 -- NOA1/ 27/09/06 -- NOA2 12/06/06 -- Medical Examination/ 02/01/07 -- Interview (Frankfurt) 12/01/07 -- One way to Denver To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. 14/02/07 -- Got marriage license 29/03/07 -- AOS (Chicago, IL) ..18/08/2007 Church wedding in Germany!!
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@Luciana:
Wow! 8 Monate ... lass mich mal rechnen ... dann war ich ca. 2 Monate vor Dir in Denver. OK, war "nur" Urlaub - hab da ja nicht so lange Zeit verbracht wie Du und habe dadurch natuerlich auch nicht so viele "Ecken" gesehen wie Du, deshalb lass es mich mal so formulieren: Ich wundere mich ein wenig, dass Du ein so sehr stark anderes Denver gesehen hast, als ich (ich war nicht nur downtown, sondern auch in verschiedenen Vororten). Einfach nur meine Sicht: 1. Die Stadt war sauberer, als jede deutsche Grossstadt, die ich je bereist habe 2. Schoenes Wetter kann ich bestaetigen 3. Smog hab ich (im September bei ca. 25-28 °C in der Stadt) nicht erlebt 4. Meine Kollegen, die ich dort getroffen habe, verdienen zumindest alle mehr als ich (bei gleichwertiger oder z.T. niedrigerer Position) Wann und wo hast Du das letzte mal in D-Land Lebensmittel eingekauft? Wir kaufen zumindest fast nur noch bei Aldi & co ein, was anderes ist bei unserem Einkommen kaum noch 'drin und Kino, Essen gehen etc. schenken wir uns mittlerweile auch (nur so zum Thema Freizeitaktivitaeten). By the way: was findest Du besser: Eigenverantwortung in Sachen Absicherung und Vorsorge und Urlaub (wieviel Absicherung braucht ein mensch fuer sich?) und dafuer am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche behalten; oder soll das lieber der Staat in die Hand nehmen und dafuer 53% Steuern und Sozialabgaben einbehalten (wie z.Zt. in D-Land)??? Ich moechte Dir nicht zu nahe treten und weiss auch nicht wie alt Du bist - aber vielleicht musst Du einfach nur ein paar mehr Erfahrungen in "good ol' germany" sammeln. Alles andere wie TV-Programm etc. ist eine persoenliche Geschmacksfrage. Ach ja, haette ich fast vergessen: Mir sind noch nie so viele freundliche Menschen in so kurzer Zeit begegnet, wie in den USA, ausser vielleicht in London. Ich hoffe und wuensche Dir, dass Du Dein weiteres Leben geniessen kannst - wo auch immer!
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Wenn Du hier nur zum Urlaub warst, wirst Du Dir auch wahrscheinlich eher die schoenen Ecken angeguckt haben, die Denver natuerlich auch hat. Wie auch immer, es muss ja jeder selber wissen, wo er lebt. Mir gefaellt es hier absolut nicht. Und auch wenn ich mehr Steuern in D zahlen muss, meine Freiheit und 30 Tage Urlaub sind es mir wert!
__________________ K1 TIMELINE 30/05/06 -- Filed I-129F (Vermont)/ 09/06/06 -- NOA1/ 27/09/06 -- NOA2 12/06/06 -- Medical Examination/ 02/01/07 -- Interview (Frankfurt) 12/01/07 -- One way to Denver To view links or images in signatures your post count must be 12 or greater. You currently have 0 posts. 14/02/07 -- Got marriage license 29/03/07 -- AOS (Chicago, IL) ..18/08/2007 Church wedding in Germany!! To view links o |