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  #641 (permalink)  
Old 09-16-2008, 10:11:41 AM
Panterchen's Avatar
USA-Fanatiker
 
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Denke mal, dass die Freundlichkeit auch sehr stark vom Bundesgebiet in Deutschland abhängt. Wenn ich als Berliner nach Bayern fahre, hab ich auch immer das Gefühl, dass die sich mit Freundlichkeit überschlagen und die irgendwie ausgeglichener und fröhlich sind als wir Norddeutschen...
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  #642 (permalink)  
Old 09-16-2008, 11:35:20 AM
Toapert's Avatar
Gewuerze braucht der Mensch
 
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Originally Posted by blinky View Post
Das ist mir auch aufgefallen. Und auch die Freundlichkeit der Menschen.

Von dem, was man hier immer als Auswanderungsgruende hoert, bekommt man den Eindruck, dass Verkaeufer in D gelangweilt und kaugummikauend in der Ecke stehen und dir einen auf den Deckel geben, sobald du eine Frage stellst. Das war ueberhaupt nicht so. Egal wo wir waren, die Verkaeufer waren freundlich, professionell, hilfsbereit, aber nicht aufdringlich.
Wobei man das von den Kunden nun wieder ueberhaupt nicht behaupten kann
Ich hab' mich teilweise echt geschaemt, wie die so mit den Verkaeufern umgesprungen sind.
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Each friend represents a world in us, a world possibly not born until they arrive, and it is only by this meeting that a new world is born.


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  #643 (permalink)  
Old 09-16-2008, 11:38:08 AM
USA-Fanatiker
 
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Panterchen,

bei den meisten Dingen empfinde ich das wie du. Bei manchen sind jedoch meine Empfindungen und Erfahrungen etwas anders.

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Originally Posted by Panterchen View Post
Für mich persönlich hier einige favorites:

Vorteile USA:
- Freiheit.
Nur sehr bedingt. Hier wird man sehr eingeschränkt in dem, was "man tut" und "nicht tut" und was man darf und nicht darf. Hier kannst du z. B. nicht überall mit einem Bier in der Hand draußen rumrennen oder -sitzen und musst sowieso über 21 sein, um in der Öffentlichkeit (sprich sogar in deinem Vorgarten) überhaupt ein Bier in die Hand nehmen zu dürfen.

Quote:
Originally Posted by Panterchen View Post
- Lebenshaltungskosten in den meisten Gegenden (naja, aber da kommen sich auch bald europäische Verhältnisse).
Wäre schön, wenn wir hier Berliner Verhältnisse hätten oder bekämen, da würden wir, glaube ich, viel Geld sparen. Meiner Erfahrung nach ist das Leben hier in USA fast generell teurer als in DE. Lebensmittel im Supermarkt sind sehr viel teurer, oft für weniger Qualität, und das macht im Monatsbudget einen großen Unterschied.

Quote:
Originally Posted by Panterchen View Post
Nachteile USA:

- arroganz: .
Inwiefern? Kann ich eigentlich nicht behaupten.

Mit der Freundlichkeit hängt es in der Tat sehr davon ab, in welcher Gegend man ist, das ist sowohl als auch in DE so, obwohl die Menschen hier generell sehr viel freundlicher sind als in DE.
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  #644 (permalink)  
Old 09-16-2008, 12:32:03 PM
Allie's Avatar
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Nach 10 Jahren "Fronterfahrung" in der Dienstleistung muss ich sagen, dass ich manchesmal mit Pippi in den Augen nach Hause gegangen bin, gerade in der Anfangszeit (war übrigens Berlin ). Ich war mit Leib uns Seele in meinem Betrieb tätig, musste mir jedoch einiges Gefallen lassen. Unfreundlichkeit und Respektlosigkeit sind mir häufig begegnet. Ein wirklich dickes Fell konnte ich mir nie aneignen. Wozu auch? Ich habe manchmal den Eindruck, dass Kunden denken, sie dürfen alles, weil sie ja dafür bezahlen und das nennen sie dann Dienstleistung.

Meine persönliche Erfahrungen in den USA waren bislang, dass der Umgang zwischen Kunde und Verkäufer eigentlich stets höflich und respektvoll ist. Es sei denn, es läuft extrem etwas quer. Mit einer Ausnahme: Fastfood-Restaurants....aber das ist mein persönlicher Eindruck und darf gerne wiederlegt werden


Quote:
Originally Posted by Panterchen View Post
Denke mal, dass die Freundlichkeit auch sehr stark vom Bundesgebiet in Deutschland abhängt. Wenn ich als Berliner nach Bayern fahre, hab ich auch immer das Gefühl, dass die sich mit Freundlichkeit überschlagen und die irgendwie ausgeglichener und fröhlich sind als wir Norddeutschen...
Quote:
Originally Posted by Toapert View Post
Wobei man das von den Kunden nun wieder ueberhaupt nicht behaupten kann
Ich hab' mich teilweise echt geschaemt, wie die so mit den Verkaeufern umgesprungen sind.
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6/18/08 Amelie Rose is born
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K1 Timeline:
07/17/08 Petition 129 sent in - auf geht´s
08/07/08 NOA1
12/05/08 NOA2
12/31/08 Pack3 erhalten
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  #645 (permalink)  
Old 09-20-2008, 09:21:19 PM
ollie's Avatar
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Panterchen, offensichtlich fehlt Dir noch einschlägige Erfahrung, bzw. hören sich einige Deiner Punkte eher danach an, was sich Otto Normal bisher klischeehaft so von D vs. US vorstellt. Daher ein paar Kommentare von mir:

Quote:
Originally Posted by Panterchen View Post
Für mich persönlich hier einige favorites:

Vorteile D:
- super Essen
was meinst Du konkret? USA hat sich hier im Gegensatz zu uns stetig weiterentwickelt in meinen Augen. Was wir denen voraus haben, sind die kulinarischen Einflüsse vor allem der südl. europäischen Nachbarn, und meinetwegen ein paar "typisch deutsche" Rezepte, aber letztere sind eh nicht so mein Fall. Dafür finden sich in den US ebenfalls internationale kulturelle Einflüsse, was bei uns z.b. das türkische oder griechische Essen, ist bei denen eben das mexikanische. Chinesen oder Inder sind gleichermaßen vertreten. Es gibt allein entlang großer Hauptstraßen im Raum Chicago so viele Restaurants, ich würde mein ganzen Leben brauchen mich da durchzuschlemmen. In US gibt es gefühlte 50 Fastfoodketten, davon haben uns zu uns bekanntlich vielleicht 5 geschafft und das z.T. mit lausigem Angebot. Was uns McD zum Frühstück bietet, ist ein Bruchteil dessen was es in US gibt, und BK bietet es (zu 99%) erst garnicht an, unvorstellbar wäre sowas in US. Dort gibt es einen food TV channel, wie üblich sind wir da rückständig. Das Angebot in Supermärkten wie Jewel übertrifft jenes unserer vergleichbaren Märkte teilweise bei weitem. Und so weiter und so fort...
Das einzige, was ich vermutlich in US vermissen würde, wäre ein frisch zubereiteter Döner oder Lahmacun meines Lieblingstürken oder ab und an eine gute Currywurst mit Röstzwiebeln (aber ohne versalzte Pommes!)

Quote:
- Kultur
wieder etwas unklar, meinst Du Landes- und Lebenskultur oder das Kulturleben der Städte wie Theater, Konzerte, Kino usw? Bestenfalls im ersten Punkt kann ich halbwegs zustimmen, denn gehören nicht auch so Dinge wie das samstägliche Autowaschen im Trainingsanzug zur deutschen Lebenskultur...?

Quote:
Vorteile USA:
- Freiheit
kommt wieder drauf an was Du meinst. In mancher Beziehung hat man in D mehr Freiheiten, z.B. wenn es darum geht sich daneben zu benehmen, wenig Respekt vor anderen zu haben, indiskret zu sein.. Es sind viele Dinge in US strikter geregelt und standardisierter als bei uns, und die Menschen sind dementsprechend erzogen und halten sich daran. Die vielbeschworene Freiheit in USA ist oft suggestiv und kommt einem angesichts der Vielfalt dieses Landes so vor, aber die Regeln des Zusammenlebens und deren Geltendmachung ist konsequenter und härter als bei uns. Deswegen funktionieren gewisse Dinge dort aber auch besser.

Quote:
- wer hart arbeitet kann auch aufsteigen (ist in D ja eher bedingt der Fall)
Kommt auf die Situation, das berufliche Umfeld, Hierarchieen, ob angestellt oder selbstständig usw an, so allgemein keinesfalls richtig. Aber Hart arbeiten ist ein richtiges Stichwort, das tun die Amis, und zumal bei wenig Urlaub, wenn man nicht gerade lange in einer Firma tätig ist. Diese Einstellung lässt in D weiterhin zu wünschen übrig.

Quote:
- Lebenshaltungskosten in den meisten Gegenden (naja, aber da kommen sich auch bald europäische Verhältnisse)
wieder zeigt sich, dass Du Dich bisher von Klischees genährt hast. Wenn ich manche Lebensmittelpreise in US sehe, kommt mir das vor wie zu D-Mark Zeiten!! Will sagen, manches gibts hier zum halben Preis in Euro, obwohl die Kaufkraft von Euro und Dollar vergleichbar ist. Ähnlich kommt es mir bei Möbeln anderen Haushaltsgütern vor. Allein die Autos sind (traditionell) noch relativ günstig. Von Immobilien fange ich jetzt nicht an, diese Situation ist aktuell ja auch eine besondere.

Quote:
- weltfremdheit (klar haben ja auch wenig Zugang zu anderen Kulturen)
auch das ist mir zu klischee haft. Die Amis sind auch aufgrund der Größe Ihres Landes und der Vielfalt dessen was dort passiert nicht so schnell zu sensibiliseren für das, was anderswo passiert. Der Rest ist eine Frage der Bildung (zugegeben verbesserungswürdig) oder Persönlichkeit des Einzelnen. Auch widerspricht sich Weltfremdheit mit der Tatsache, dass die US eine echte Multikulti-Nation sind. Vieles, was uns in D weltfremd oder unnormal vorkommt, wird dort nicht als so besonders zu Kenntnis genommen.

Quote:
- arroganz
- zu wenig selbstkritisch
Diese Kritik höre ich nicht zum ersten Mal und kenne sie sogar aus meinem berufl. Umfeld. Wird aber möglicherweise auch so fehlinterpretiert, weil die Amis zunächst recht offen und freundlich sind, aber andererseits auch in gewisser Weise distanziert und cool bleiben. Außerdem färbt die Größe und Bedeutung des Landes auf die Menschen und deren Selsbtbewusstsein ab, ein natürlicher, logischer Prozess. Die Amis haben aber auch gleichzeitig eine hohe Anerkennung für das Erreichte anderer.

Übrigens, Arroganz und Unfreundlichkeit in bestimmten Dienstleistungsbereichen oder bei Behörden im Umgang mit Kunden gibt es übrigens dort ganz genauso wie bei uns! Und das ist keine Feststellung von mir, da habe ich gar nicht die Erfahrung, sondern das klare Statement meiner Verlobten, also eines nativen US citizens.

Quote:
- Menschen zu laut (hyperaktiv, zu community based manchmal für mich, Deutsche sind ja eher Individualisten)
Das "Problem" kenne ich auch, aber dann muss man sich seine Nischen und Ruhe suchen, und das klappt auch. Und dass wir keiner "von denen" sind, und auch nie zu 100% werden, macht uns doch letztendlich auch ein ganz kleines bisschen zu etwas besonderem, oder?

Quote:
Aber generell fühl ich mich in Deutschland einfach nicht wohl. Die Menschen beschweren sich aber wollen auch nicht selber zupacken und etwas verändern. Und wenn doch, dann wird der Staat schon dafür sorgen, dass das nichts wird...Einfach bedrückend, frustrierend und einengend.
Tja, jetzt müsste ich mal fragen, inwiefern dich das bisher effektiv denn wirklich beeinträchtigt hat, was Du bisher in Deinem Leben erreicht oder versucht hast, und wie alt Du bist, dass Du diese relativ negative Grundeinstellung hast? Aber ich möchte nicht zu persönlich werden.. Ohne die Liebe zu meiner Verlobten hätte ich jedenfalls immer nur den leisen Wunsch gehabt auszuwandern, aber nur wegen der Faszination, den Länder wie USA, Kanada, Südamerika oder Australien auf mich generell ausüben, nicht weil ich mich darüber beschwere, in einem Hochtechnologieland mit einem der höchsten Lebensstandards, einer gute staatliche Fürsorge und einen guten Job zu haben, und weil andere Menschen vielleicht etwas tief in der sozialen Hängematte hängen oder es als Volkssport betrachten, auf Staatskosten zu leben, wenn es das ist was Du meinst (daran ist der Staat aber allein selbst schuld). Aber eigentlich störe ich mich nicht an letzterem, weil es mich persönlich nicht wirklich betrifft, und ich bin der Meinung man muss selbst etwas anpacken (wollen), und dann klappt es auch fast überall sich etwas aufzubauen.
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cheers
ollie

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Last edited by ollie; 09-20-2008 at 09:24:06 PM.
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  #646 (permalink)  
Old 09-20-2008, 11:54:19 PM
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Old 09-21-2008, 01:37:38 AM
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Hier hat anscheinend mal wieder jemand richtig Lust gehabt, den Besserwisser zu spielen.
Falls es dir nicht aufgefallen ist; ich hab geschrieben "meine favorites". Natürlich hängt das alles von dem ab, wo man ist, Lebenserfahrungen, berufliches Umfeld, eigene Präferenzen und Lebenseinstellungen etc...
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  #648 (permalink)  
Old 09-21-2008, 02:25:46 AM
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Default wie bei jens

hallochen bei mir ist es ähnlich wie bei Jens. Was viele erst nicht gut finden habe ich mir zum Vorteil ausgelegt und zwar die OBERFLÄCHLICHKEIT. die nervte mich anfangs sehr aber eigentlich kann man diese echt für sich nutzen

pro america

-oberflächlichkeit da schnelle kontakte möglich aber auch schnell wieder
tschüß sagen kann. außerdem lernt man dadurch schneller und unverbindlicher leute kennen, somit ein plus! es wird nix erwartet

-die vielfältigkeit einen job zu finden. man muß nur interesse habe und den willen es zu wollen und man kann sich in alles reinschnuppern und wo anfangen (in jeder branche)

-oft alles sehr unkompliziert
-es gibt viel zu sehen
-es gibt kleine aber feine kulturelle unterschiede bei land und leuten

pro deutschland
-sozial besser abgesichert
-gesundheitlich besser abgesichert (auch wenn es 2klassen system gibt zwischen privatpatient und kassenpatient)
-berufliche und universitäre ausbildungen sind hier intensiver
-kultur, landschaftliche reize, kleine entfernungen, tolle und schöne städte

contra america
-essen!
-gesundes essen ist teuer
-weite entfernungen

contra germany
-trotz weiterbildungen und arbeiten ist ein aufstieg schwer möglich und oft bei gleichbleibener bezahlung
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13March 2008 1NOA
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ca.20July 2008 wollten mehr Beweise
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4 Sept. 2008 2NOA
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9.Sept. 2008 Medical Leipzig

16. Oct. 2008 Interview Frankfurt
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  #649 (permalink)  
Old 09-21-2008, 04:30:27 PM
ollie's Avatar
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Panterchen, wieso Besserwisser? Schade, dass Du es so persönlich nimmst und eine sachliche Stellungnahme schuldig bleibst. Dann musst Du eben wirklich erst Deine eigenen Erfahrungen machen.
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cheers
ollie

06/05/08 Rabbit & Ollie got engaged in Chicago
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  #650 (permalink)  
Old 09-21-2008, 07:28:59 PM
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Hier hat anscheinend mal wieder jemand richtig Lust gehabt, den Besserwisser zu spielen
Er war nicht besserwisserisch..sondern hat dir Fragen gestellt da deine Ansicht wohl nicht so deutlich rueberkam...mit Stichworten ist es nicht einfach zu erklaeren wie man's meint...
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Gruss aus ATL
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  #651 (permalink)  
Old 09-21-2008, 07:50:53 PM
Angeli27's Avatar
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Originally Posted by der_Jens View Post
Hmm, Fahrtkosten, doppelte Haushaltsführung, Ausgaben die man für seine Weiterbildung / Job gemacht hat .... einiges was man da einbringen kann. Und das wird halt von dem Lohn den man versteuern muss abgezogen, und so ergibt sich ne Steuerrückzahlung die man zurückbekommt....

lg,
Jens
hi, ich weis nicht ob hierzu schon was gesagt wurde. Aber wir,also meine Familie haben bislang eher in den USA die besseren tax rueckzahlungen gehabt, als jemals in deutschland. Darunter vielen umzug, kinder, job,gas ect...
Wir haben knapp 10 jahre in D gewohnt,gelebt...und es war immer voll der Umstand wg tax.Ich weis nicht ob es daran lag, da wir "auslaender' waren und alles doppel und dreifach nachweisen mussten...

Aber es gibt im jedem Land, vor und Nachteile. Das wetter ist hierzulande,bei uns, kein super vorteil hihihi....Ausser das die Sonne anders is, als in deutschland. Fuehlt sich waermer und naeher an
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  #652 (permalink)  
Old 09-21-2008, 07:54:11 PM
Angeli27's Avatar
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wir haben total gerne in bayern gewohnt...in hessen waren die menschen eher irgendwie enger...so streng mit sich selbst?!
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  #653 (permalink)  
Old 09-21-2008, 08:06:47 PM
rabiene's Avatar
Sonda-Schmutzwurst-Biene
 
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ich weis nicht ob hierzu schon was gesagt wurde. Aber wir,also meine Familie haben bislang eher in den USA die besseren tax rueckzahlungen gehabt, als jemals in deutschland.
das kann ich 100% bestaetigen...auch in den jahren ohne Umzug,ohne Kinder
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Gruss aus ATL
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  #654 (permalink)  
Old 09-21-2008, 08:12:48 PM
Angeli27's Avatar
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Originally Posted by rabiene View Post
das kann ich 100% bestaetigen...auch in den jahren ohne Umzug,ohne Kinder

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  #655 (permalink)  
Old 09-21-2008, 08:42:15 PM
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Originally Posted by ollie View Post
Panterchen, wieso Besserwisser? Schade, dass Du es so persönlich nimmst und eine sachliche Stellungnahme schuldig bleibst. Dann musst Du eben wirklich erst Deine eigenen Erfahrungen machen.
Besserwisserei vielleicht deswegen, weil es in diesem Strang doch darum geht, dass jeder sein persoenliches kleines Deutschland mit seinem persoenlichen kleinen Amerika vergleicht und es daher eigentlich hinfaellig ist die Punkte die ein anderer als Vor- oder Nachteil empfindet gross anzuzweifeln.

Fuer mich sind beispielsweise hohe Lebenshaltungskosten in den USA ein eindeutiger Nachteil. Ich habe in D dasselbe in Euro verdient was ich jetzt in Dollar bekomme und konnte damit in Muenchen bei weitem besser leben als hier, obwohl ich jetzt in einem unbedeutenden Kaff wohne. Klar ist einiges hier billiger als in D, aber alles in allem ist mein Leben hier teuerer und Lebensmittel machen einen hoeheren Anteil am Budget aus.

Zum Essen, bezeichnest du allen Ernstes D als kulinarisch rueckstaendig, weil Burger King und McDonalds ein weniger umfangreiches Angebot haben und es (zum Glueck) nicht noch viel mehr Ramschketten es nach D geschafft haben? Ich will damit nicht sagen, dass die amerikanische Gastronomie schlecht ist. Wenn man einen weiten Bogen um alles was Kette ist macht, dann kann man hier ausgezeichnet essen.
Zum Lebensmittelangebot im Supermarkt, das laesst in meinen Augen wirklich zu wuenschen uebrig. Klar erscheint anfangs alles riesig und erschlagend und allein das Kuehlregal ist 10 m lang. Aber schaut man dann genauer hin dann merkt man, dass sich die 10 Meter auf 3 m Butter, 3 m Milch und 3 m Scheiblettenkaese aufteilen und man so exotische Produkte wie Quark, Mascarpone, etc. vergeblich sucht.

Im grossen und ganzen kann ich fuer mich eigentlich keine wirkliche Pro und Contra Liste aufstellen ohne mir dabei laecherlich vorzukommen. Ich empfinde beide Laender als sehr aehnlich, beide sind hochentwickelt, bieten einen mehr als vernuenftigen Lebensstandard und wenn die schlechte Lebensmittelqualitaet und der ein oder andere Luxus mehr oder weniger meine einzigen Probleme sind dann muss es mir ja gut gehen. In meinen Augen der einzig richtige Nachteil in den USA ist das lausige Gesundheitssystem und die wenige Urlaubstage, wobei das schon wieder in die Kategorie Luxusprobleme gehoert.
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  #656 (permalink)  
Old 09-21-2008, 09:02:53 PM
Beate's Avatar
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Hallo,

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Originally Posted by Florida02 View Post
Aber schaut man dann genauer hin dann merkt man, dass sich die 10 Meter auf 3 m Butter, 3 m Milch und 3 m Scheiblettenkaese aufteilen und man so exotische Produkte wie Quark, Mascarpone, etc. vergeblich sucht.
Mascarpone kriegst Du bei Publix (falls Du in Florida bist).
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Gruß aus Florida
Beate

Die Singularform von Visum lautet nicht Visa sondern Visum.
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  #657 (permalink)  
Old 09-21-2008, 09:10:09 PM
USA-Greenhorn
 
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es ist schon lustig.....als wir nach D gekommen sind, haben wir grampfhaft nach richtig hispanic food und americanischen (ihop) gesucht...nur bsp jetzt.
Nach 10 jahren, kommen wir zurueck, und es wird nach maggi und knorr paeckchen gesucht.

gut, hier haben wir, wuerde ich behaupten fuer usn pers. alles was wir so vermissen wuerden, was wir aus europa kennen.

Und etwas weiter ins kaff, da musst du selbst grampfhaft nach nem ihop oder mexicanischer kueche suchen...

Weiss native amerikaner( gegend,staedte)...haben generell ein anderes food system, als wir oder in gernell gegenden wo mehr die hispanics,asiaten ect wohnen....da ists dann spezifischer, was das FOOD Sortiment betrifft. Wir zb sind hispanics die im rellativ weisem viertel leben, und da gibts viel internationale produkte(safeway, marketplace ect)....hier ragt das mexikanische eher ueber,wenn es denn dann so ist

Hier ist eh alles im Aufbau,...mal sehen was in 5 jahren so alles hier herum schwirrt und kriecht und was es fuer shops gibt
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  #658 (permalink)  
Old 09-21-2008, 09:43:12 PM
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Vielleicht hat es ja was damit zu tun?
In Tarrant, where you live likely to play role in what you eat | Top Stories | Star-Telegram.com
Es hat jedes Land Vor und Nachteile, egal wo man lebt und es kommt immer auf die eigene Sicht an.
Ich persoenlich bin froh nicht jeden Tag bei "normalen" TV nicht Nackte und Sexscenen zu sehen. In Deutschland muesste ich meinen TV abmelden weil ich es nervig finde. Jetzt schrieben sie das sie in den Polizeiserien schon Sexscenen einbauten. Yuck.
Und die sehe ich so gern an.
Essen, man gewoehnt sich um, als ich in D. zu Besuch war, schmeckte mir manches gar nicht mehr, ich machte mir zweimal einen Pudding und dachte, hab ich was falsch gemacht? Der schmeckt nicht. Aber meine Geschmacksrichtung hat sich geaendert. Und so ging es mir mit manchen Essen das ich jahrelang nicht mehr gegessen hatte.
Ich moechte auch nicht mehr in einer deutschen Firma arbeiten, ich war drueben oft baff wie man angeredet wurde, bedroht wurde, beschimpft wurde, und keiner hat was dagegen getan. Dazu soffen die Kollegen oft soviel das die kaum laufen konnten, und nichts wurde dagegen getan.
Wir hatten einen der ruelpste jeden Tag so oft das einem alles verging,wir waren an die 100 Leute in einem Saal und jeder hoerte es, keiner tat was, manche meinten nur , Prost.
Ein anderer stank so schlimm das man meinte man muss sich uebergeben, wir sagten es dem Chef, keiner tat was dagegen.
Ich war so froh als ich ging, da ist die Arbeit hier ueben wie Himmel auf Erden dagegen. Und das obwohl auch hier viel nicht so super ist.
Aber es ist alles Ansichtssache, die Kollegen drueben waren es so gewohnt und sahen es als normal. Ab und zu kamen Leute die jobbten von der Uni und die liefen uns oft davon, die liesen alles liegen und stehen weil sie das rauhe Klima nicht verkrafteten.
Preise? Wir fanden es extrem teuer in Deutschland und das im vergangenen April. Allerdings war es fuer uns das weil wir ja umtauschen mussten. Und das ging ins Geld. Und was frueher vor dem Euro billig war ist jetzt ganz schoen teuer geworden, nicht umsonst heisst es, Teuro.
Was meine Bekannten an Strom zahlen, da wuerde ich jammern wenn ich das zahlen muesste, genauso mit Heizung. Und ich habe den gleichen Job, und verdiene hier mehr und kann mir von dem Einkommen ein Haus leisten, Auto und Urlaub leisten, dazu fuer meine Rente sparen, das konnte ich in D. nicht, da kam ich mit dem Gehalt gerade ueber die Runden.
Ich sag ja es kommt immer darauf an wie man die Sache sieht.
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Old 09-21-2008, 10:07:29 PM
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Originally Posted by Florida02 View Post
Besserwisserei vielleicht deswegen, weil es in diesem Strang doch darum geht, dass jeder sein persoenliches kleines Deutschland mit seinem persoenlichen kleinen Amerika vergleicht und es daher eigentlich hinfaellig ist die Punkte die ein anderer als Vor- oder Nachteil empfindet gross anzuzweifeln.
Habe aber nicht versucht anzuzweifeln, sondern besser zu verstehen und das gemeinte mit meinen Erfahrungen, aber auch aus Fakten heraus zu differenzieren. Sorry, dass ich mir da vielleicht auch mal erlaubt habe etwas deutlicher zu sein und damit vielleicht Panterchen zu nahe getreten bin. Subjektive "favorites" sind ja auch ganz schön, aber nicht alles in der Welt ändert sich mit dem Bezugssystem der einzelnen Person, und letztendlich sind wir hier ja in einem Forum, das mit Diskussionskultur vor allem anderen zu objektiven Informationen verhelfen soll, zumindest überwiegend. Wo ist der Witz, wenn jeder seine favorites ablässt, seien sie auch noch so absurd (nein, nicht bei Dir Panterchen!!) oder sachlich unrichtig, die aber ja keiner komm