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  #21 (permalink)  
Old 11-22-2008, 10:26:15 AM
Ezri's Avatar
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Originally Posted by Galladan View Post

Ich mache uebrigens auch einen grossen Bogen um Treffen mit Deutschen. Dafuer gibt es das Internet.

Warum?

Andere Nationalitäten machen doch auch keinen Bogen um ihre Landsleute...
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  #22 (permalink)  
Old 11-22-2008, 11:02:56 AM
dschlei's Avatar
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Originally Posted by Ezri View Post
Warum?

Andere Nationalitäten machen doch auch keinen Bogen um ihre Landsleute...
Stimmt nicht! Meine Frau machte in Deutschland immer einen grossen Bogen um Ami Touristen oder Military Spouses (die, die so schrill kreischend in den Geschaeften rumlaufen)
__________________
with regards from the Twin Cities greater metropolitan area

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  #23 (permalink)  
Old 11-22-2008, 11:10:59 AM
Ezri's Avatar
USA-Genius
 
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Originally Posted by dschlei View Post
Stimmt nicht! Meine Frau machte in Deutschland immer einen grossen Bogen um Ami Touristen oder Military Spouses (die, die so schrill kreischend in den Geschaeften rumlaufen)

So so, Deine Frau steht also stellvertretend für alle Nationalitäten.

Ne, mal Spaß bei Seite, wenn man sich mal so umschaut, dann tun sich Leute anderer Nationalitäten im Ausland wohl eher zusammen, als daß sie getrennte Wege gehen. Da scheinen die Deutschen wohl die große Ausnahme sein und ich vermute fast, daß es mit dieser ollen Nachkriegslitanei "Ich schäme mich Deutscher zu sein" zusammen hängt.
Eine Sache, die sicherlich nach dem WK2 eine gewisse Berechtigung hatte, aber heute absolut nicht mehr gültig ist.
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  #24 (permalink)  
Old 11-22-2008, 11:16:34 AM
Danni*'s Avatar
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Originally Posted by ranita View Post
Was sind fuer Dich "gute Freunde"? Leute, mit denen man mehrmals die Woche "aushaengt", und gegenseitig das "persoenliche Leben" kennt? Leute, die man auch nach monate- bis jahrelangem Nicht-Kontakt mitten in der Nacht anrufen kann, wenn Not am Mann ist?
Hi Ranita,

es geht mir jetzt eigentlich gar nicht so darum die beste Freundin zu finden. Die hat man denke ich nur einmal und ist auch nicht einfach zu "ersetzen" was ich auch gar nicht will.

Es geht mehr darum sich einfach mal mit ein paar Leuten zu treffen, zu quatschen.....halt Spass haben. Wir sind inzwischen schon etliche Male umgezogen und ich hatte nie wirklich super gute neue Freunde kennen gelernt. Jetzt wohnen wir in der Schweiz und ich habe eine richtig gute neue Freundin gefunden aber das hängt einfach von verschiedenen Faktoren ab.

Ich bin nur nicht der Typ der in nach Amerika zieht und dann mit Deutschen abhängen möchte. Nicht das ich etwas gegen Deutsche habe ganz im Gegenteil aber wenn ich in einem anderen Land wohne möchte ich eben die Leute die in dem Land leben besser kennen lernen und vor allem habe ich auch keine Lust Deutsch zu sprechen. Das kann ich ja alles in Deutschland. Soll jetzt auch nicht heissen, dass ich mit Deutschen in Amerika absolut nichts zu tun haben möchte aber ich finde es halt auch nett Leute anderer Nationalitäten kennen zu lernen und vor allem eben auch die Amerikaner.

Leider habe ich es schon sehr oft erlebt, dass die Leute immer mit ihren Nationalitäten klüngeln. Das mag ich zum Beispiel gar nicht! Aber jeder muss das natürlich so machen wie es ihm gefällt.
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Viele Grüße von Danni
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  #25 (permalink)  
Old 11-22-2008, 11:16:39 AM
Emmaglamour's Avatar
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Originally Posted by Galladan View Post
Ich mache uebrigens auch einen grossen Bogen um Treffen mit Deutschen. Dafuer gibt es das Internet.
Dass ich direkt einen Bogen um Deutsche mache, kann nich nicht sagen, aber ich habe nie gezielt den Kontakt zu Deutschen gesucht. Ausnahme: Anfangs hatte ich mich bei so einer "German Language Conversation Group" umgesehen, aber irgendwie fand ich die Teilnehmer, die zu den Treffen kamen, ziemlich speziell und superkonservativ (zum Teil übrigens Pass-Deutsche in zweiter oder dritter Generation mit sehr schlechten Deutschkenntnissen, so dass Unterhaltungen am Ende sowieso immer auf Englisch geführt wurden - das war nichts für mich).

Ich glaube, wenn man sich in der Ferne überwiegend mit Leuten aus der Heimat umgibt, dann bleibt man immer fremd oder macht es sich zumindest schwerer. Aber ich lehne Bekanntschaften zu Deutschen nicht ab. Das fände ich auch komisch.

Quote:
Originally Posted by musikheike View Post
Es gibt keine Deutschen hier....
Hahaha! Also ... öhm ... ich kenne einen Deutschen in Missouri. Zeitweilig kannte ich sogar drei Deutsche dort, aber zwei haben inzwischen das Weite gesucht und sind nach FL bzw. NY umgezogen.
Quote:
Originally Posted by dschlei View Post
Stimmt nicht! Meine Frau machte in Deutschland immer einen grossen Bogen um Ami Touristen oder Military Spouses (die, die so schrill kreischend in den Geschaeften rumlaufen)
*grins*
Um die würde ich auch einen Bogen machen. Schon um des eigenen Trommelfells willen.
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Nein, ich bin nicht die Signatur. Ich putze hier nur.
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  #26 (permalink)  
Old 11-22-2008, 11:22:43 AM
Danni*'s Avatar
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Originally Posted by Ezri View Post
So so, Deine Frau steht also stellvertretend für alle Nationalitäten.

Ne, mal Spaß bei Seite, wenn man sich mal so umschaut, dann tun sich Leute anderer Nationalitäten im Ausland wohl eher zusammen, als daß sie getrennte Wege gehen. Da scheinen die Deutschen wohl die große Ausnahme sein und ich vermute fast, daß es mit dieser ollen Nachkriegslitanei "Ich schäme mich Deutscher zu sein" zusammen hängt.
Eine Sache, die sicherlich nach dem WK2 eine gewisse Berechtigung hatte, aber heute absolut nicht mehr gültig ist.
Hi Ezri,

also bei mir hat das übrigens überhaupt nichts damit zu tun das ich mich schäme eine Deutsche zu sein. Ich bin stolz eine Deutsche zu sein und werde das auch immer sein! Dort sind doch meine Wurzeln, meine Familie.... Es gibt für mich absolut keinen Grund mich zu schämen. Wofür denn auch? Ich habe doch mit dem was passiert ist überhaupt nichts zu tun und irgendwann hat man sich auch genug geschämt.

Wenn ich im Ausland bin will ich nur einfach nicht mit Deutschen rumhängen. Wir haben ein Jahr in Australien gelebt und ich habe mich komplett von Deutschen fern gehalten. Ich wollte einfach mein Englisch verbessern und andere Nationalitäten kennen lernen. Einen andern Grund gibt es da für mich nicht.
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Viele Grüße von Danni
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Last edited by Danni*; 11-22-2008 at 12:04:18 PM.
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  #27 (permalink)  
Old 11-22-2008, 11:24:42 AM
Danni*'s Avatar
USA-Freund
 
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Originally Posted by Emmaglamour View Post
Ich glaube, wenn man sich in der Ferne überwiegend mit Leuten aus der Heimat umgibt, dann bleibt man immer fremd oder macht es sich zumindest schwerer. Aber ich lehne Bekanntschaften zu Deutschen nicht ab. Das fände ich auch komisch.
Hi Emmaglamour,

das hast Du schön gesagt. Sehe ich genauso.
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Viele Grüße von Danni
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  #28 (permalink)  
Old 11-22-2008, 11:33:28 AM
Pilgerin's Avatar
USA-Fanatiker
 
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Originally Posted by Ezri View Post
Warum?

Andere Nationalitäten machen doch auch keinen Bogen um ihre Landsleute...
Ich mache keinen Bogen um Deutsche, aber die meisten, die wir hier getroffen haben, waren diese Leute, "Ich weiß und kann alles beser" usw.. Das habe ich schon in Deutschland nicht gemocht.
__________________
Liebe Grüße
Pilgerin
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  #29 (permalink)  
Old 11-22-2008, 11:49:58 AM
Ezri's Avatar
USA-Genius
 
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Ich häng hier in der Schweiz auch nicht mit Deutschen rum, aber ich mach auch keinen Bogen um sie herum.
Aber es gibt anscheinend genug Leute, die sich schämen und nen Bogen machen und da fehlt mir einfach das Verständnis für...
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  #30 (permalink)  
Old 11-22-2008, 12:29:26 PM
Departed - voluntarily ...
 
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Ich koennte schon Freunde haben, Leute zum besuchen. Aber keine Lust und keine Zeit. Habe 1 echten Freund, auf den kann ich mich verlassen. Und anrufen wann ich will.
Hatten mal eine Zeitlang viele, aber als wir deren Kirche verliesen, waren sie nicht mehr unsere Freunde. Seitdem sind wir mit uns selbst zufrieden.
Ich lerne viele Deutsche kennen, die geben mir ihre Telefonnummer, ich rufe aber nie einen an. Ueber was soll ich mit denen reden? Ich bin in Deutschland auch nicht mit jedem verkehrt und die Freunde die ich dort hatte, habe ich auch heute noch, auch wenn sie ueber den Ozean wohnen. :-)
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  #31 (permalink)  
Old 11-22-2008, 01:37:07 PM
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Wir haben bereits nach 3 Monaten einen kleinen Freundeskreis aufgebaut.
Dieser hat sich aber durch ein Netzwerk zusammengestellt das wir bereits vorher hatten da meine Ex Schwaegerin in Minnesota lebt.
Nun haben wir einen kleinen aber feinen Freundes/Familienkreis und jede Menge mittlerweile gute Bekannte.

Hier in Minnesota ist es leicht nette Freund zu finden und wenn man eine Story zu erzaehlen hat und aus Europa kommt ist man sowieso der Exot und Anziehungspunkt schlecht hin.

Alles in allen sind die Minnesotians ein sehr freundliches Volk und ein wunderschoener Staat.
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  #32 (permalink)  
Old 11-22-2008, 01:39:15 PM
USA-Genius
 
Join Date: Mar 2004
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Es kommt halt auch sehr darauf an, wofuer man sich interessiert und in welche Gruppen man sozusagen hineingeworfen wird durch Kinder, Kirche, usw. wenn man viel mit anderen Leuten in Kontakt kommt, dann finden sich auch leichter Leute, mit denen man sich wiedertrifft.
So Leute wie ich, Single mit Lebensmittelpunkt auf der Arbeit, die lernen halt nicht viele Leute kennen (ausser Arbeitskollegen) und haben auch nicht viele Gespraechsthemen, ausser der Arbeit - aber ich bin deswegen nicht ungluecklich.... wobei ich sollte mir mal nen Hobby zulegen...
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  #33 (permalink)  
Old 11-22-2008, 01:43:45 PM
Oelsboeck's Avatar
USA-Profi
 
Join Date: Jul 2006
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Mein Bruder und ich haben auch was das Sportangebot angeht in Minnesota einen Vorteil.
Wir sind beide Minnesota Vikings Fans (in Minnesota immer vom Vorteil), wir moegen beide das Minnesota Wild Hockey Team (auch ein Ice breaker ;-) ) und auch ueber andere Football und Hockey College Teams gibt es hier viel zu tratschen.

Sport ist sicherlich ein grosser Ice breaker und Konversations starter.
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  #34 (permalink)  
Old 11-22-2008, 01:50:22 PM
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Originally Posted by Ezri View Post
Warum?

Andere Nationalitäten machen doch auch keinen Bogen um ihre Landsleute...
Eben, sehe ich auch so.

"Um seine Landsleute einen Bogen machen" und "nicht gezielt nur Kontakte zu Deutschen zu suchen" sind zwei ganz verschiene Paar Schuhe.

Oder ist das mal wieder einer dieser "Ihh, die Deutschen sind eh Sch***, sind unhoeflich, grummelig und demzufolge verabscheue ich meine Herfkunft eh"-Kommentar?

Wie dem auch sei, ich suche auch nicht gezielt nach Deutschen hier. Unter die Landsleute mischen sollte man sich doch schon. Dient ja auch ganz nebenbei der Eingewoehnung.
Aber wenn ich hier einen Deutschen treffe, wende ich mich sicherlich nicht ab. Die eigene Herkunft, Kultur und Gewohnheiten zu pflegen ist eine gute und richtige Sache.
Und ausserdem macht es doch das Leben hier viel spannender, wenn man seine Kultur mitbringt und ins Familienleben einfuegt.

Wie z.B. jetzt zu Weihnachten: Mein Mann und ich machen hier am 24. abends unsere kleine Bescherung, am Weihnachtsmorgen geht es dann zu seinen Eltern. Mir wuerde der Heilige Abend hier fehlen; mit dem Weihnachtsmorgen hier kann ich icht wirklich viel anfangen.
Abgesehen davon bekommt man an zwei Tagen Geschenke
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"The 2nd Amendment to the U.S. Constitution is evidence that,
while the founding fathers were brilliant men,
they could have used an editor."
"Repeal the 2nd Amendment." Chicago Tribune. June 27, 2008



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  #35 (permalink)  
Old 11-22-2008, 02:00:04 PM
Oelsboeck's Avatar
USA-Profi
 
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Ausserdem ist es doch immer nett jemanden aus dem eigenen Land zu treffen.
Ich denke doch nicht das die meisten in die USA gehen um keinen Kontakt mit Leuten aus der Heimat zu haben, ODER?
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  #36 (permalink)  
Old 11-22-2008, 02:01:45 PM
USA-Greenhorn
 
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Ich habe inzwischen einen großen (nicht oberflächlichen) Freundeskreis, aber es war definitiv nicht einfach, und es dauerte ca. 4 Jahre bis zur ersten ernstzunehmenden Freundschaft.
__________________

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  #37 (permalink)  
Old 11-22-2008, 03:28:04 PM
Danni*'s Avatar
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Originally Posted by Cyndera View Post
Abgesehen davon bekommt man an zwei Tagen Geschenke
Hey, das würde mir aber durchaus auch gefallen.....
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Viele Grüße von Danni
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  #38 (permalink)  
Old 11-22-2008, 04:16:56 PM
dschlei's Avatar
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Originally Posted by Oelsboeck View Post
Wir haben bereits nach 3 Monaten einen kleinen Freundeskreis aufgebaut.
Dieser hat sich aber durch ein Netzwerk zusammengestellt das wir bereits vorher hatten da meine Ex Schwaegerin in Minnesota lebt.
Nun haben wir einen kleinen aber feinen Freundes/Familienkreis und jede Menge mittlerweile gute Bekannte.

Hier in Minnesota ist es leicht nette Freund zu finden und wenn man eine Story zu erzaehlen hat und aus Europa kommt ist man sowieso der Exot und Anziehungspunkt schlecht hin.

Alles in allen sind die Minnesotians ein sehr freundliches Volk und ein wunderschoener Staat.
hab ich doch immer gesagt! Deswegen lebe ich auch noch immer hier, und werde auch weiterhin hier bleiben.

Uebrigens sollte ihr euch das Buechlein :"How to talk Minnesotan" unbedingt anschaffen, damit ihr mit uns auch richtig Konversation machen koennt!
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  #39 (permalink)  
Old 11-22-2008, 04:33:42 PM
USA-Profi
 
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Originally Posted by Ezri View Post
Ne, mal Spaß bei Seite, wenn man sich mal so umschaut, dann tun sich Leute anderer Nationalitäten im Ausland wohl eher zusammen, als daß sie getrennte Wege gehen.
Sehe ich absolut genauso. Bei mir hier auf der Arbeit gibt es eine grosse Gruppe Franzosen, Brasilianer und spanischsprechende Suedamerikaner, die sich alle untereinander kennen, in den Landessprachen miteinander kommunizieren, etc. Das heisst aber nicht, dass sie NUR mit Landsleuten unterwegs sind. Bei den Deutschen habe ich den Eindruck, dass sie sich bewusst aus dem Weg gehen. Und ich mache es mittlerweile auch, weil mir viele Deutsche zu unidentisch sind. Sie verhalten sich amerikanischer als jeder Amerikaner und mit so Aussagen wie 'ach, ich bin schon so lange hier, mir faellt es viel zu schwer deutsch zu reden' kann ich wenig anfangen.

Um zum Ausgangsthema zurueckzukommen. Freundschaften aufzubauen dauert seine Zeit, egal wo man ist. Ich bin seit 1,5 Jahren hier und habe ein paar Freunde gefunden (zwei Amerikaner, ein suedamerikanischer Chinese), etliche Arbeitskollegen und durchs Klettern, Tennis und Kind eine Vielzahl an Zweckbekanntschaften. Generell fuehle ich mich unter Amerikanern oft wie ein Alien, der nicht wirklich dazugehoert. Mit Franzosen, Englaendern und Suedamerikanern ist das eigenartigerweise nicht so.
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  #40 (permalink)  
Old 11-22-2008, 09:15:00 PM
USA-Greenhorn
 
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Originally Posted by Ezri View Post
Warum?

Andere Nationalitäten machen doch auch keinen Bogen um ihre Landsleute...
Ich hatte ausgesprochen geschrieben "TREFFEN". Einzelne Deutsche habe ich kein Problem mit nur als Gruppe gesehen sind mir gerade deutsche Frauen bisher "zuviel" gewesen.
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